Kein voller Vorsteuerabzug aus Aufwendungen für einen Ferrari

Ein vollumfänglicher Vorsteuerabzug aus den Aufwendungen für einen Ferrari ist ausgeschlossen. Denn diese Aufwendungen berühren die Lebensführung des Steuerpflichtigen oder anderer Personen und sind (anteilig) unangemessen, so das Finanzgericht Baden-Württemberg mit Urteil vom 6. Juni 2016 (1 K 3386/15). Die Klägerin ist eine Kapitalgesellschaft, die im Wesentlichen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegende zahnärztliche Laborleistungen erbringt. Ihre Gesellschafter sind die Eltern des Geschäftsführers. Der Geschäftsführer und seine Ehefrau betreiben eine Zahnarztpraxis. Die Klägerin ist nahezu ausschließlich für die Zahnarztpraxis des Geschäftsführers tätig. Die Klägerin mietete ab Februar 2008 einen Porsche und ab August 2008 einen Ferrari an. Den Ferrari fuhr ausschließlich der Geschäftsführer. 2011 erwarb die Klägerin den Ferrari. Im Unternehmensvermögen der Zahnarztpraxis des Geschäftsführers und seiner Ehefrau war ein Mercedes.

Der Geschäftsführer und seine Ehefrau hielten kein Fahrzeug in ihrem Privatvermögen. Die jährliche Fahrleistung des Ferrari war gering. Laut Fahrtenbuch fuhr der Geschäftsführer mit dem Ferrari zum Steuerberater der Klägerin, zur Bank und zu Fortbildungsveranstaltungen. Einmal nahm er an Renntagen teil. Die Klägerin erklärte Vorsteuern aus den Aufwendungen für den Ferrari, so im Wesentlichen aus den Leasingraten und dem Kaufpreis. Die Renntage seien zur Patientenakquise besucht worden. Das beklagte Finanzamt kürzte den Vorsteuerabzug auf einen geschätzten „angemessenen“ Anteil. Der betriebliche Repräsentationsaufwand sei unangemessen hoch.

Das Finanzgericht entschied, dass das Finanzamt die von der Klägerin geltend gemachten Vorsteuern aus den Aufwendungen für den Ferrari zu Recht gekürzt habe.
Die Vorsteuerbeträge entfielen auf Aufwendungen, für die einkommensteuerrechtlich ein Abzugsverbot gelte. Nicht abziehbar seien Aufwendungen, die die Lebensführung des Steuerpflichtigen oder anderer Personen berührten, soweit sie nach allgemeiner Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen seien. Die Lebensführung sei berührt, wenn die Aufwendungen durch persönliche Motive des Steuerpflichtigen mitveranlasst seien. Ein unangemessener betrieblicher Repräsentationsaufwand liege vor, wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Unternehmer die Aufwendungen nicht tätigen würde. Zu berücksichtigen seien alle Umstände des Einzelfalls, also die Größe des Unternehmens, die Höhe des Umsatzes und des Gewinns sowie die Bedeutung des Repräsentationsaufwands für den Geschäftserfolg nach der Art der ausgeübten Tätigkeit und seiner Üblichkeit.

Der Sohn der Gesellschafter und Geschäftsführer der Klägerin sei dem Motorsport zugeneigt, die Bedeutung des Repräsentationsaufwands für den Geschäftserfolg der Klägerin hingegen gering, da diese im Wesentlichen von der Zahnarztpraxis des Geschäftsführers beauftragt werde und der Ferrari vor allem für Fahrten zum Steuerberater, zu den Banken und zu Fortbildungsveranstaltungen genutzt werde.

Frankfurter Buchmesse: Sechs im Finale: CONTENTshift sucht Content-Start-up des Jahres

cs2016Dreimonatiges Coaching- und Mentoring-Programm für Start-ups / Shortlist mit sechs Finalisten / Schwerpunkte: Nano-Payments, E-Learning, kollaboratives Arbeiten und Storytelling / Content-Start-up des Jahres gewinnt 10.000 Euro Förderprämie / Preisverleihung am 20. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse

Sechs Start-ups aus Deutschland und dem EU-Ausland ringen um die Auszeichnung „Content-Start-up des Jahres“. Die Jury hat sie aus den 18 Start-ups der Longlist ausgewählt. Die Shortlist umfasst Geschäftsmodelle aus den Bereichen Nano-Payments, E-Learning, kollaboratives Arbeiten, E-Reading, Storytelling und E-Commerce. Insgesamt hatten sich 45 Gründer für das Programm beworben.

„Die Shortlist zeigt das enorme Spektrum, das Gründungen im Buch- und Content-Bereich abdecken. Sie alle sind Innovationstreiber für die gesamte Branche. Unsere Mitglieder zeigen großes Interesse an den vorgestellten Geschäftsmodellen. Der Innovationswille und die Neugier auf neuen Ideen führen Start-ups und bestehende Branchenteilnehmer zusammen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Sprecher der Börsenvereinsgruppe.

Beemgee: Software zur Strukturierung und Visualisierung narrativer Inhalte
Booktype – Omnibook: Online-Plattform, auf der Autoren gemeinsam Bücher schreiben
Brainyoo: Lernsoftware & Mobile App
Papego: Gedruckte Bücher auf Smartphone oder Tablet weiterlesen
Polynaut: Suchergebnisse in Webshops als Cluster und Mindmaps
SatoshiPay: Online-Bezahlsystem für digitalen Content

Über die kommenden sieben Wochen erhalten die Finalisten ein umfangreiches Leistungspaket. Neben passgenauen Coachings stellt sich jedem Start-up ein Mentor aus der Jury an die Seite. Die Start-ups durchlaufen ein intensives Präsentationstraining für Pitches. Auf der Frankfurter Buchmesse leben die Finalisten gemeinsam in einer WG und erhalten ein kuratiertes Messeprogramm.
Bei einem gemeinsamen Workshop-Wochenende arbeiten die Start-ups gecoached durch die Jury in Laboratmosphäre kollaborativ an den Geschäftsmodellen.

Der Preis für das Content-Start-up des Jahres wird am 20. Oktober 2016 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Der Sieger erhält eine Fördersumme von 10.000 Euro und kann kostenfrei ein Jahr beim startup club des Börsenvereins teilnehmen.

Der Jury gehören an: Michael Adam (StoryDOCKS), Ralf Biesemeier (readbox publishing), Alexander Kolisch (Thalia Bücher), Stefan Peters (Holtzbrinck Digital), Dr. Wolfgang Pichler (MANZ’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung), Christian Schumacher-Gebler (Bonnier Media Deutschland), Martin Spencker (Georg Thieme Verlag), Detlef Büttner (Vorstandsmitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Prof. Dr. Katja Nettesheim (Aufsichtsrat der BBG), Michael Döschner-Apostolidis (Interessengruppe Digital im Börsenverein), Dr. Carsten Linz (Business Angel, SAP SE) und Oliver Schoß (Nestlé).

Sommerfest für Start-up’ler zum Gründerpreis-Auftakt der IHK-Region Wiesbaden

Gordon Bonnet, Leiter Unternehmenskommunikation IHK Wiesbaden begrüßt die rund 250 Gäste des IHK Sommerfestes für Gründer und Kleinunternehmer. Foto: © massow-picture
Gordon Bonnet, Leiter Unternehmenskommunikation IHK Wiesbaden begrüßt die rund 250 Gäste des IHK Sommerfestes für Gründer und Kleinunternehmer. Foto: © massow-picture

Gründerkultur Rhein-Main:
Ein Fest für den Unternehmensstart

Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen feiert 10-jähriges Bestehen – Startschuss für Gründerpreis der Region Wiesbaden 2016

Wie vielfältig und lebendig die Gründerlandschaft in der Region ist, zeigte sich einmal mehr beim Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen in Wiesbaden: Mehr als 200 Gründer, Jungunternehmer und Inhaber kleiner Betriebe waren am Donnerstag, 14. Juli, in den Hof der IHK gekommen, um in lockerer Atmosphäre Kontakte knüpfen und sich mit Beratungsangeboten und Förderprogrammen vertraut zu machen. Workshops und Speed-Datings boten die Chance, sich zu Themen wie Fachkräftesuche, Netzwerke und Kundenbindung zu informieren. Bereits zum zehnten Mal hatten Industrie- und Handelskammer, Handwerkammer und EXINA zum Fest der Gründerregion Wiesbaden eingeladen.

Informieren an Stehtischen durch Vertreter von knapp 20 Institutionen. Foto: © massow-picture
Informieren an Stehtischen durch Vertreter von knapp 20 Institutionen. Foto: © massow-picture

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, braucht verlässliche Informationen – und Kontakte zu Experten und anderen Unternehmern. Beim 10. Sommerfest in der Gründerregion Wiesbaden fanden die Besucher beides. So standen an Stehtischen Vertreter von knapp 20 Institutionen für individuelle Gespräche bereit: von der Agentur für Arbeit bis zur Wirtschafts- und Infrastrukturbank. Sie beantworteten Fragen zur Selbständigkeit, zur Betriebsgründung, zur Übernahme und zur Finanzierung. Im Workshop „Wie erreiche und binde ich meine Kunden?“ gab Mathias Gundlach, Geschäftsführer der Wiesbadener Kommunikationsagentur Fauth Gundlach & Hübl GmbH, Tipps zur Kundenansprache; unter dem Titel „Dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen“ gestaltete Henner Knabenreich, Geschäftsführer der knabenreich consult GmbH in Wiesbaden, einen weiteren Workshop.

Netzwerken und gemeinsam Feiern im Hof der IHK Wiesbaden im Anschluss an die Workshops. Foto: © massow-picture
Netzwerken und gemeinsam Feiern im Hof der IHK Wiesbaden im Anschluss an die Workshops. Foto: © massow-picture

Das Sommerfest war zugleich Startschuss für den Gründerpreis der Region Wiesbaden 2016. Diesen Preis loben die Landeshauptstadt Wiesbaden, der Rheingau-Taunus-Kreis, IHK Wiesbaden, Handwerkskammer Wiesbaden sowie die EXINA gemeinsam aus. Er wird in drei Kategorien vergeben: Dienstleistung/freie Berufe, Handwerk/Technik sowie Innovation. Die Auszeichnung wird seit 2007 für überzeugende Geschäftsideen vergeben. Bewertungskriterien sind daneben auch die Zielgruppe des Angebotes, der wirtschaftliche Erfolg sowie die Rahmenbedingungen der Gründung. Gründer aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis können sich bis zum 23. September bewerben. Neben der öffentlichen Aufmerksamkeit ist die Auszeichnung mit attraktiven Preisgeldern verbunden, die von Unternehmen der Region gestiftet werden. Höhepunkt ist die feierliche Auszeichnung aller diesjährigen Gründerpreisträger am Mittwoch, 23. November, in der Brentanoscheune in Oestrich-Winkel.

Die Bewerbungsunterlagen gibt es bei allen Ausrichtern des Preises und unter www.ihk-wiesbaden.de/gruenderpreis.

„Gründen@Germany“: Dokumentation zur Verleihung des Deutschen Gründerpreis 2016 am Dienstag im ZDF

Am Dienstag, 5. Juli 2016, wird im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin zum 15. Mal der Deutsche Gründerpreis verliehen – zu sehen ab 20.00 Uhr im Livestream unter www.zdf.de/ZDFmediathek. Am Dienstag, 22.45 Uhr,  zeigt das ZDF die Dokumentation „Gründen@Germany!“, die mit Blick auf die Preisverleihung am Abend die nominierten „erfolgreichen Start-Ups aus Deutschland“ vorstellt.

Die Dokumentation von Markus Resch und Hanne-Sophie Hoffmann zeigt die Herausforderungen, vor denen junge Gründer stehen. Wie sind die Startbedingungen in Deutschland? Wie leicht findet man Investoren, Mitarbeiter und Kunden? Und: Wer kann die Jury überzeugen und gewinnt den Deutschen Gründerpreis 2016?

Der Film begleitet die drei Nominierten beim Aufbau ihrer Unternehmen. Sie starten ihren Schritt in die Selbstständigkeit in Deutschland. Welche Unterstützung bekommen sie? Wie leicht gibt es Geld zum Starten und zum Wachsen? Welche Erwartungen hatten die jungen Unternehmer – und wurden diese Erwartungen erfüllt? Kann man in Deutschland noch wahre Gründergeschichten schreiben?

Es sind Gründer mit einem außergewöhnlichen und innovativen Business: eine Software, mit der jedermann seine Möbel im Internet selbst gestalten und anschließend von einem Schreiner produzieren lassen kann. Ein intelligenter Handschuh, der in der Industrie hilft, effizienter und fehlerfreier zu arbeiten. Und ein hochsensibler Sensor, der Fehler an Maschinen und Bauteilen „erfühlen“ kann: Innovationen für die Industrie 4.0.

Mit dem Deutschen Gründerpreis zeichnen die Zeitschrift „stern“, die Sparkassen, das ZDF und Porsche einmal im Jahr Unternehmen in den unterschiedlichen Phasen ihres erfolgreichen Bestehens aus – vom Start-up-Unternehmen bis zum Lebenswerk – und würdigen damit beispielhafte Leistungen beim Aufbau neuer Unternehmen in Deutschland.

http://wiso.zdf.de

http://twitter.com/ZDFwiso

Jungunternehmertreff im Weingut IHK Wiesbaden bietet Forum für Jungunternehmer – „Impuls“ am 22. Juni im Rheingau

Der Schlüssel zum ErfolgBesonders Jungunternehmer brauchen Impulse, um die Herausforderungen beim Aufbau ihres Unternehmens meistern zu können. Mit dem Netzwerk „Impuls“ bietet ihnen die IHK Wiesbaden zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden ein Forum zum Austausch untereinander und mit Mentoren – Fach- und Führungskräften mit langjähriger Managementerfahrung, welche die Jungunternehmer individuell begleiten. Die IHK Wiesbaden lädt Gründer und Jungunternehmer zum nächsten „Impuls“ am Mittwoch, 22. Juni, 18:30 Uhr, in den Rheingau ein: ins Weingut Karlo Dillmann, Langestraße 6, in Geisenheim. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen nimmt die IHK unter der Nummer 0611 1500-167 oder per Mail an v.maas@wiesbaden.ihk.de entgegen.

Keynote-Speaker an diesem Abend ist der Jungwinzer Marcel Dillmann, der 2014 nach seiner Ausbildung ins Weingut seiner Eltern in Geisenheim eingestiegen ist und sich daneben noch mit dem „Winery Service“ selbstständig gemacht hat, der anderen Winzern die Bewirtschaftung von Flächen anbietet. Bei „Impuls“ berichtet er über Herausforderungen bei der Unternehmensgründung und seine Ziele als Jungunternehmer.

Berliner Wissenschaftsforum Falling Walls Venture lädt 23 internationale Start-ups zum Live Pitch ein

falling-walls,jpgWann: Sonntag, 8.11.2015 von 11 bis 18 Uhr
Wo: ESMT – European School of Management and Technology, Schlossplatz 1, 10178 Berlin

Berlin, den 22. Oktober 2015. Seien Sie dabei, wenn beim internationalen Start-up Wettbewerb Falling Walls Venture in Berlin neue Krebstherapien, Fortschritte in der Behandlung von Parkinson oder Diabetes vorgestellt werden. In enger Zusammenarbeit mit renommierten Universitäten weltweit wurden insgesamt 23 jungeUnternehmen nominiert, um ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Die Teilnehmer kommen neben Deutschland aus zahlreichen Ländern, u.a. aus den USA, Kanada, der Türkei, Russland, Großbritannien und Saudi-Arabien. IhreGeschäftsfelder reichen von Bio- und Informationstechnologie über erneuerbare Energien bis hin zu Medizintechnik.

Climate-KIC schickt mit Lilium eine Neugründung ins Rennen, welche die Luftfahrt revolutionieren will, das von Total Energy Ventures nominierte Start-up Agrisoma aus Kanada hat eine neue ölhaltige Getreidesorte entwickelt, die für Biokraftstoffe und Tierfutter eingesetzt werden kann und aus Schottland reist ein Team des Edinburgh Center of Carbon Innovation an, die an der Entwicklung von innovativen Hybrid-Windturbinen arbeiten. Weitere Start-ups wurden von Total Energy Ventures, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Max-Planck-Institut, der Skolkovo Foundation in Moskau, der University of Rochester, McMaster University, der Universität Wien, dem Gründerfonds Münsterland und verschiedenen Risikokapitalgesellschaften nominiert.
Die 23 Start-ups müssen in jeweils 5 Minuten die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Stefan von Holtzbrinck, Vorsitzender der Geschäftsführung derHoltzbrinck Publishing Group, von ihrer Idee überzeugen. Die Gewinner des Wettbewerbes erhalten dann die einmalige Möglichkeit, sich auf der Falling Walls Conference am 9. November 2015 vor 700 internationalen Gästen zu präsentieren.
Falling Walls Venture findet in Kooperation mit A.T. Kearney, ASTP-Proton, Invest Europe – the Voice of Private Capital, der European School of Management and Technology (ESMT) sowie weiteren internationalen Partneruniversitäten und Forschungseinrichtungen statt.

Das Programm von Falling Walls Venture sowie alle teilnehmenden Start-ups finden Sie unter www.falling-walls.com/venture.


Über die Falling Walls Foundation
Die Falling Walls Foundation ist eine gemeinnützige Einrichtung in Berlin, die jedes Jahr am Tag des Mauerfalls die internationale Wissenschaftskonferenz Falling Walls Conference – The International Conference on Future Breakthroughs in Science and Society – veranstaltet. Auf der Konferenz stellen rund 20 Spitzenwissenschaftler aus aller Welt in je 15 Minuten vor, welche Durchbrüche in Natur- und Geisteswissenschaften, Wirtschaft und Technologie bevorstehen. Die Falling Walls Foundation wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Robert Bosch Stiftung, der Berliner Senatsverwaltung sowie zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.falling-walls.com.

Erster kindle Storyteller Deutscher Self Publishing Award auf Buchmesse verliehen

Erster Kindle Storyteller-Award © massow-picture
Erster Kindle Storyteller-Award vl. Kindle Chef Russell Grandinetti, Preisträger Phillip P. Peterson, Dr. Uwe Kullnick, Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes u. Vorsitzender der Jury, Andrea Sawatzki, Schauspielerin, Jobst-Ulrich Brand, Kulturessortleiter von Focus, Selfpublisherin Nika Lubisch, Andreas von der Heydt, Director Kindle Content, Kluftinger-Autoren Volker Klüpfel, Michael Kobr. © massow-picture

Der Autor P. Peterson gewinnt mit seinem Science-Fiction-Thriller „Paradox“ den ersten Deutschen Self Publishing Award von Amazon Kindle im Gesamtwert von 30 000 Euro.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde am Donnerstag, dem 15. Oktober 2015 der erste „Kindle Storyteller Award“ verliehen. Autor Phillip P. Peterson gewann unter 1000 Titeleinreichungen mit seinem Werk „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ den Deutschen Self Publishing Award von Amazon Kindle. Der Autor erhält enien Gesamtpreis im Wert von 30 000 Euro sowie einen Verlagsvertrag mit Bastei-Lübbe für das gedruckte Gewinnerbuch im deutschsprachigen Raum. Der weltweite Kindle Chef Russell Grandinetti übergab den begehrten Literaturpreis für freie Autoren auf der Self Publishing Bühne in Halle 3.0 in Anwesenheit der prominenten Jury mit Schauspielerin Andrea Sawatzki, den Kluftinger-Autoren Volker Klüpfel, Michael Kobr und Jobst-Ulrich Brand, Kulturessortleiter von Focus sowie der erfolgreichen Selfpublisherin Nika Lubisch und dem Vorsitzenden der Jury und Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes Dr. Uwe Kullnick.

Der Gewinnerautor Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen, aber am Feierabend hat er sich zurückgezogen und seinen Roman geschrieben. Er dankte vor allem seiner Ehefrau für ihr großes Verständnis, wegen der Schreiberei so oft auf ihn verzichtet haben zu müssen.
Zweifelsohne stehen bei Peterson jedoch die Charaktere und die Spannung im Vordergrund. In „Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit“ dreht sich alles um den Astronauten Ed Walker und von einer Reise zu den Grenzen unseres Sonnensystems. Paradox ist ein Science Fiction Roman auf der Höhe der Wissenschaft. Der mit dem Kindle Storyteller 2015 ausgezeichnete Titel ist bei Amazon.de als e-Book und als Taschenbuch erhältlich. Mehr über Buch und Autor:

Dr. Uwe Kullnick, Vorsitzender der Jury und Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes und selbst Naturwissenschaftler, begründete die Entscheidung für das Gewinnerbuch damit, dass „Paradox“ ein Roman sei, „der sich mit der Rolle der Menschen im Universum auseinandersetzt und gleich mehrere menschliche Vorstellungen vom Universum zustört. Die Geschichte spiele in der Wissenschaft der Jetztzeit, aber auch mit allem was Astronomen je für wahr hielten. Phillip Petersonzeigt und nicht nur in überaus kompetenter, gekonnter fast spielerischer Weise unsere physikalischen Möglichkeiten und Grenzen auf, sondern er lässt uns auch teilhabenan der bemannten Raumfahrt. Nach der Lektüre fühlt man sich, als wäre man selbst ein Astronaut. Die Konfrontation mit dem Außerirdischen verläuft fast beiläufig, dafür jedoch für die Menschheit nahezuterminal und perspektivlos. Beiläufig und ohne Effekthascherei entwickelt sich das ganze Buch überzeugend und auch lehrreich. Es ist spannend geschrieben, nimmt den Leser mit in seine realistische Welt und entwickelt konkret-visionäre Technologien. Das Buch hat eine großartige Geschichte in großartiger Weise erzählt und daher hat es seinen Preis verdient“.

Die Shortlist

Shortlist der potentiellen Siegertitel des ersten kindle storyteller awards.© massow-picture
Die Shortlist der potentiellen Siegertitel aus über 1000 eingereichten E-Books und Büchern des ersten kindle storyteller awards.© massow-picture

Insgesamt wurden über 1000 Bücher aus verschiedenen Genres, die über Kindle Direct Publishing und CreateSpace veröffentlich waren, zum Schreibwettbewerb bis zum 15. September 2015 eingereicht. Die Leser bei Amazon Kindle haben daraus ihre fünf Favoriten der Shortlist für den begehrten Literatur-Preis bestimmt, aus denen von der Jury das Gewinnerbuch gewählt wurde:

  • „Als die Zeit vom Himmel fiel“ von Mella Dumont, Deutschland (Fantasy/Liebesroman)
  • „Totes Sommermädchen“ von B.C. Schiller, Österreich (Thriller),
  • „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson, Deutschland (SciFi Thriller),
  • „Bis du wieder atmen kannst“ von Jessica Winter, Österreich (Liebesroman)
  • „Loan: Aus dem Leben eines Phoenix“ von Isabelle Müller, Deutschland (Biografie)

Neben dem Preis wird Audible  die besten 5 Titel als Hörbuch produzieren und Bastei Lübbe  das Gewinnerbuch als Print herausbringen.

 

Startschuss zum 1. GründerCockpit im Mainzer Rathaus am 18.September 2015

(bia) – Unter dem Motto „Entdecke den Unternehmergeist in Dir!“ veranstaltet die Stadt Mainz im Rathaus (Jockel-Fuchs-Platz 1) an den kommenden zwei Wochenenden in Kooperation mit dem Gründungsbüro Mainz, dem Verein E.U.L.E. e.V. und dem Technologiezentrum Mainz GmbH (TZM) das „1. GründerCockpit Mainz“.

Der Startschuss ist am Freitag, 18. September 2015, 09.00 Uhr.

Das Projekt richtet sich an Personen mit einer innovativen Geschäftsidee aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die jeweilige Geschäftsidee steht im Mittelpunkt und wird von dem bzw. der potenziellen Gründerinnen und Gründer alleine oder im Team mit Unterstützung von Mentoren wie IHK und HWK im Rahmen des „GründerCockpit Mainz“ konzeptionell entwickelt, auf Marktfähigkeit geprüft und ökonomisch bewertet.

„Die Intension beim GründerCockpit ist, qualitative Gründungen zu fördern, indem sich potenzielle Gründerinnen und Gründer fundiert auf die Selbstständigkeit vorbereiten und sich intensiv mit Person auseinandersetzen“, so Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz. den Anforderungen des Marktes an das Unternehmen und an ihre
Neben der Weiterentwicklung der unternehmerischen Idee sollen die Gründerinnen und Gründer sich beim „GründerCockpit Mainz“ durch die Fachvorträge von erfahrenen Unternehmern inspirieren lassen und die Gelegenheit nutzen, um mit weiteren Akteuren aus der Gründerszene zu netzwerken.

Ziel des „GründerCockpits“ ist es, am 5. Tag – dem Finaltag an der Hochschule – zur eigenen unternehmerischen und persönlichen Entscheidung zu kommen, ob es sinnvoll erscheint, das konkretisierte Geschäftsmodell weiter zu verfolgen oder ob gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden müssen.

Sitte: „Das GründerCockpit Mainz ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit lokalen Gründungsnetzwerken und Beratungsstellen, dem ich zukünftig noch viele weitere Starts wünsche.“

Die fünf Termine im Überblick:
Fr. 18. und Sa. 19.09.2015 (im Rathaus Mainz)
Fr. 25. und Sa. 26.09.2015 (im Rathaus Mainz)
Finale: Freitag 02.10.2015

(Abschlussveranstaltung in der Aula der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Straße 2, 55128 Mainz)

Handelschemiker

Jobidee: Hinter dem leicht antiquiert anmutenden Begriff Handelschemiker verbirgt sich ein moderner Verbraucherschützer und Berater,

  • der im Bereich der amtlichen Lebensmittelüberwachung,
  • in Forschungs-, Entwicklungs- und Kontroll-Laboratorien der Industrie oder
  • in freiberuflicher Tätigkeit als Sachverständiger und Berater für Industrie- und Handel oder
  • als öffentlich bestellter und vereidigter  Handelschemiker, Lebensmittelchemiker oder als Handels- und Lebensmittelchemiker  hoheitliche Lebensmittel- und Produktkontrollen wahrnimmt.

Handelschemiker weiterlesen

Freiberufler-Atlas 2015/2016

zurück
Freiberufler-Atlas. Schnell und erfolgreich selbständig werdenSeit 13 Jahren gilt der über 500 Seiten starke Freiberufler-Atlas als das Standardwerk für alle, die sich schnell und erfolgreich neben- oder hauptberuflich selbständig machen oder Freiberufler in spe beraten wollen. Seit Februar 2015 ist die aktualisierte Ausgabe 2015/2016 des Freiberufler-Atlas erschienen. Das Kultbuch für freiberufliche und gewerbliche Einzel-Gründer ist wieder prall gefüllt mit allen wichtigen status-, steuer-, sozialversicherungs-,wirtschafts-, vertrags-, arbeitsrechtlichen Informationen und enthält zahlreiche konkrete Job- und Geschäftsideen vom Berater, Blogger und Coach über Networker, Selfpublisher und Youtuber bis hin zur Nennung und Klassifizierung von insgesamt rund 700 künstlerischen, sozialen, medizinischen und gewerblichen frei ausübbaren Tätigkeiten.

 



Freiberufler-Atlas, das absolute Kultbuch für jeden, der sich schnell und erfolgreich selbständig machen möchte!

„Absolut empfehlenswert für jeden,der sich im weiteren freiberuflichen Bereich selbständig machen möchte“

Bundesverband der freien Berufe

der freie Beruf – Bundesverband der Freien Berufe

* * * * unentbehrlich  (FAZ – Hochschulanzeiger Nr. 88, 2007)

Besonderer Vorteil des Buches ist es, dass Massow mit seinen Ausführungen nie im Allgemeinen bleibt, sondern sehr konkret beschreibt, welche Konsequenzen, etwa arbeits- oder steuerrechtlicher Art, die Freiberuflichkeit hat. Diese Konkretheit könnte dafür sorgen, dass von vornherein die eine oder andere Illusion zerstört und ein böses Erwachen verhindert wird.  Focus Online


Der Freiberufler-Atlas ist ein sehr umfassender Ratgeber und damit wirklich eine große Hilfe beim Schritt in die Selbständigkeit.
Literature – Das Literaturportal 

Spiegel-Leserbrief2

Eine kleine Einführung über das Wesen von Freiberuflichkeit, die Unterscheidung zwischen Katalogberufen, katalogähnlichen Berufen und Tätigkeitsberufen und über die gewerbliche Freiberuflichkeit finden Sie hier!

Jeder Vierte wäre gern selbständig, Sie auch?  Und wären Sie bereit, die Unsicherheit der Freiberuflichkeit der zweifelhaften Sicherheit einer Arbeitnehmerkariere vorzuziehen?

Schnell und erfolgreich selbständig werden