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5000 Besucher feiern den 4. Founder Summit 2019, Europas größtes Gründertreffen in Wiesbaden

Über 5000 potentielle Gründer, Starter, Berater, Jungunternehmer und Interessenten feierten den 4. Founder Summit 2019 im Wiesbadener CongressCenter.Foto: Diether v. Goddenthow
Über 5000 potentielle Gründer, Starter, Berater, Jungunternehmer und Interessenten feierten den 4. Founder Summit 2019 im Wiesbadener CongressCenter.Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Motto #biggerandbetter veranstaltete die Entrepreneur University vom 27. bis 28. April 2019 den „4. Founder Summit“, die größte europäische Business-Konferenz für Deutschlands Gründerszene. Gut 5000 Teilnehmer verwandelten das gesamte Wiesbadener RheinMain CongressCenter in einen riesigen bunten Campus, aufgeteilt in: Mainstage Halle Nord, Live-Pitch Arena im Foyer, Expo für 200 Aussteller und Expo Stage in Halle Süd EG. Das inhaltliche Herz des 4. Founder Summits schlug jedoch in den „Hörsälen“ des Campus Stages mit den Schwerpunkten: Startup Campus, Q& A Campus, Sales Campus, Financial Freedom Campus, Online Marketing Campus, Entrepreneur Campus und Mindset-Campus. Hier sorgten Deutschlands Top-Speakers von Andreas Buhr und Iskender Dirik über Jörg Löhr bis Bahar Yilmaz und viele andere gekonnt für eine lustvolle, bildreiche und lebendige Vermittlung   gewöhnlich eher trockener Themen.

Impression aus der stets brechend vollen Halle Nord des Rhein-Main CongressCenters mit Top-Speakern und Super-Acts auf der Hauptbühne. Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus der stets brechend vollen Halle Nord des Rhein-Main CongressCenters mit Top-Speakern und Super-Acts auf der Hauptbühne. Foto: Diether v. Goddenthow

Wir wollen, dass ihr „ wirklich einfach Spass habt“, gab Moderatorin Sarah Elßer gleich zu Beginn des „4. Founder Summits“ die Marchrichtung vor. Neben Show-Acts sorgten Speakers und Headliner wie Unternehmer Ralf Dümmel („Die Höhle der Löwen“), Netzwerker Torben Platzer, Tech-Investor Frank Thelen und John Strelecky, bekannt durch den Bestseller „Das Café am Rande der Welt“ und Erfinder des Konzepts „Big Five for life“ für spannende Vorträge und gute Stimmung.

Moderatorinnen Sarah Elßer (l.) und Alica Büchel, die unter anderem die Award-Show moderierte. Foto: Diether v. Goddenthow
Moderatorinnen Sarah Elßer (l.) und Alica Büchel, die unter anderem die Award-Show moderierte. Foto: Diether v. Goddenthow

Eines der Highlights war die Award-Show anlässlich der Verleihung des Next Level Awards 2019 in den sieben Kategorien „Startup“, „Entrepreneur“, „Online-Marketing“, „Sales“, „Content Creator“, „Newcomer Speaker“ und „Speaker“ sowie die Bekanntgabe des „Gewinner-Startups“ an „Naschlabor“. Den Scheck in Höhe von 1,5 Mio. Euro, gestiftet von ProSiebenSAT.1, überreichte Hessens neue Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus. Mit diesem Budget kann das Startup auf allen Kanälen und Plattformen der SAT.1-Gruppe eine groß angelegte Werbeoffensive für ihre Produkte starten.

Sieger-Startup "Naschlabor" mit Gewinner-Scheck, rechts Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, links v. Scheck Frank Thelen, Samer Mohamad und die vielen anderen Gewinner des Next-Level-Awards. Foto: Diether v. Goddenthow
Sieger-Startup „Naschlabor“ mit Gewinner-Scheck, rechts Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, links v. Scheck Frank Thelen, Samer Mohamad und die vielen anderen Gewinner des Next-Level-Awards. Foto: Diether v. Goddenthow

Die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung betonte, dass Gründertum unverzichtbar sei, um Zukunft zu gestalten, und sie wolle, dass das RheinMain-Gebiet als guter Standort künftig auch in der internationalen Startup-Szene stärker ins Bewusstsein rücke, dass beispielsweise junge Leute aus Tel Aviv oder New York nicht nur an Berlin oder Munich, sondern künftig auch an Frankfurt dächten.

Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus. Foto: Diether v. Goddenthow
Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus. Foto: Diether v. Goddenthow

Darüber hinaus wolle sie Hessen zu einem hervorragenden Technikstandort für Themen wie Künstliche Intelligenz, E-Mobilität und digitale Infrastruktur ausbauen und hofft bis 2030 zudem soweit zu sein, „dass jeder Bürger und jede Bürgerin weiß: ‚ich habe einen Wahnsinnsnutzen an dieser Digitalisierung für mich persönlich!‘“. Unter Hinweis auf einen der ersten Co-Working-Roboter in der benachbarten Technologie-Stadt Darmstadt nahm die Digitalministerin auch lobend Bezug auf Frank Thelens zuvor präsentierten „Baukasten der Zukunft“.

Frank Thelens Baukasten der Zukunft

Top-Speaker und Investor Frank Thelen. Foto: Diether v. Goddenthow
Top-Speaker und Investor Frank Thelen. Foto: Diether v. Goddenthow

Der einem breiten Publikum aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Gründer von sieben erfolgreichen Technologieunternehmen mit einem Gesamtumsatz von 200 Millionen Euro und Standorten in 60 Ländern, stellte in einer brillanten Rede seinen „Baukasten der Zukunft“ vor: „Wir stehen vor der größten Revolution, die die Menschheit erlebt hat“, so Frank Thelen, und das läge an folgenden zentralen technologischen Entwicklungen z.B:

• Cloud Computing. Erstmals stünden hiermit unendliche „Rechenleistung“ für jeden Menschen in jedem Winkel der Welt zur Verfügung. Das stelle eine bislang völlig unterschätzte Macht dar.
• Edge Computing, bei den Daten dezentral, nicht über einen Knotenpunkt, sondern in den äußersten Rändern eines Netzwerks, bis hin zu einer „Glüh-„lampe verlagert werden könnten, was praktisch unbegrenzte Speicherkapazitäten schaffe,
• Artificial intelligence, künstliche Intelligenz KI. Zur Zeit sei hiermit eher Frustration verbunden, doch die KI entwickele sich nicht linear, sondern exponentiell, was bedeutet, dass die KI in ein paar Jahren die wichtigste Erfindung der Menschheit sein dürfte
• 3D-Printing. Der 3D-Drucker verließe zusehends das Labor. Irgendwann in naher Zukunft werde man praktisch alles drucken können, wer beispielsweise einen neuen Stuhl benötige, drucke sich halt einen.
• Robotics. Roboter würden in vielen Bereichen essentieller Bestandteil der Welt werden. Wir werden mit Robotern leben, was sowohl eine Gefahr, aber auch eine Riesenchance für die Menschheit sein kann
• Blockchain /DLTS würde als Allheilmittel ein wenig überschätzt. Die Technologie habe jedoch den wesentlichen einzigen Vorteil, dass beispielsweise Bankdaten nicht länger nur von einer einzigen Administrationseinheit, sondern von verschiedenen Stellen aus kontrolliert werden könnten. Hierdruch wären Daten praktisch nicht mehr manipulier.
• 5G. Derzeit durch die 5G-Netzversteigerung in aller Munde, arbeitete so schnell, dass Datenaustausche über Kontinente hinweg sich anfühlten, als wären sie lokal. Hierdurch eröffneten sich völlig neue digitale Nutzungsmöglichkeiten.
• Sensoren, würden uns einmal die Welt erklären.
• Internet of Things meint die digitale Vernetzung von physischen und virtuellen Gegenständen im Arbeits- und Privatleben, wie beispielsweise die Einbettung von Micro-Chips in immer mehr Dinge, die schließlich (automatisch) miteinander kommunizieren könnten, etwa wenn der Micro-Chip in der Milchtüte dem Kühlschrank Volumen oder Verfallsdatum des Inhalts dem smarten Kühlschrank meldet.

Zu weiteren technologischen „Bausteinen der Zukunft“ zählt Thelen beispielsweise auch Virtual Reality (computergenerierte Wirklichkeit mit (3D-)Bild), Augment Reality (computerunterstützte Wahrnehmung bzw. Darstellung, welche die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert), Sprachsteuerung (Kommunikation über / mit Geräten) und E-Transformation sowie Entwicklungen ab 2030 wie: Quantum Computing, Gene Editing, Nuclear Fusion und Singularity. Singularity meinte, so Thelen, eine Entwicklung in den nächsten 10 bis 100 Jahren dahingehend, dass sich künstliche Intelligenz selbst besser entwickeln könne als wir es könnten. „Setzt euch mit der Singularität auseinander!“, ruft der Speaker den 5000 Hörern und Hörerinnen zu.

5000 gebannte Zuhörer. Foto: Diether v. Goddenthow
5000 gebannte Zuhörer. Foto: Diether v. Goddenthow

Die nächsten zehn Jahre stellten die Menschheit auf ihre härteste Probe, so Thelen, aber er freue sich auf die unglaublichen Möglichkeiten, und er werde künftig nur noch in Startups investieren, die auf Basis dieses Baukastens der Zukunft arbeiteten.

Thelen sieht vor allem nicht ein, länger Amerikanern und Chinesen die digitale Vorherrschaft in Europa zu überlassen. Er hält zudem nichts von Technikverboten, sondern setzt auf technische Weiterentwicklungen zur nachhaltigen Lösung von Umweltproblemen und zur Rettung der Erde für künftige Generationen. Diese Aspekte und weitere Punkte seines „Baukastens der Zukunft“ hat Thelen in seiner höchst empfehlenswerten Autobiographie „Frank Thelen. Die Autobiographie“, erschienen in der Murmann Publishers GmbH, Hamburg 2018, ISBN 978-3867746113, prägnant dargelegt.

Expo Area über 200 Aussteller und Gründer-Akteure der Region

Unter den 200 Ausstellern der „Expo Area“ war auch ein Großteil der Wiesbadener Gründer-Akteure präsent wie: das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden, das Gründerzentrum Exina, Berufswege für Frauen, die Nassauische Sparkasse (NASPA) und die IHK-Wiesbaden.

Felix Pohl IHK Wiesbaden, Gründungsberatung. Foto: Diether v. Goddenthow
Felix Pohl IHK Wiesbaden, Gründungsberatung. Foto: Diether v. Goddenthow

Es kämen Leute aus ganz Deutschland, aus Österreich und der Schweiz, also die meisten nicht aus dem Kammerbezirk, so Felix Pohl vom Gründer-Referat der IHK-Wiesbaden, aber „wir repräsentieren die Kammer im Allgemeinen, zeigen hier, was wir in Wiesbaden anbieten und ermutigen die Gründer, ihre Kammern vor Ort zu konsultieren, zu sagen: ‚Wir sind Gründer, wer kann mir helfen!‘“. Wiesbaden habe traditionell eine sehr lebendige Gründerszene, die über viele Jahre sehr organisch gewachsen sei, ohne dass Geld von außen hineingeflossen sei. „Die Szene hat sich aus sich selber heraus entwickelt“, so Pohl. Die Frage, ob es denn einer zusätzlichen Großveranstaltung wie dieser angesichts der zahlreichen Gründer-Events bedürfte, bejahte der IHK-Gründungsberater. Zum einen wäre sie wichtig, um Aufmerksamkeit zu erzeugen für die Vitalität der hiesigen Gründerszene. Zum anderen benötige die Gründerszene mehr Risikokapital, nämlich dass mehr „Investoren bereit sind, in ein zu gründendes Unternehmen, dessen Zukunftsaussicht noch unsicher ist, zu investieren, und damit neue Ideen an den Markt bringen.“

Impression Expo Area. Foto: Diether v. Goddenthow
Impression Expo Area. Foto: Diether v. Goddenthow

Beliebte Anlaufstellen waren gleichfalls das „Beratungszentrum Bieg Hessen c/o IHK Frankfurt“ und der Gemeinschaftsstand von Hessen Trade & Invest des Hessischen Wirtschaftsministeriums mit zahlreichen Beratungsangeboten von: TechQuartier, Science Park Kassel, Hub 31, Tatcraft, Makerspace Wiesbaden, Science4Life, Hessischer Gründerpreis, Promotion Nordhessen, B.Braun Accelerator, Merck Accelerator, Accelerator Frankfurt, Deutsche Börse Venture Network, Enterprise Europe Network (EEN), WI-Bank, Unibator (Goethe-Universität Frankfurt), Highest (TU Darmstadt) sowie vom RKW Hessen (Rationalisierungskuratorium der Wirtschaft).

Impression Expo Area. Foto: Diether v. Goddenthow
Impression Expo Area. Foto: Diether v. Goddenthow

Gründungscenter und Gründer-Campi wie der Bito-Campus aus Meisenheim Rheinland-Pfalz sowie Beratungsunternehmen wie die Deutsche Vermögensverwaltung zogen viele Interessenten an, insbesondere die Präsentation vom chinesischen Google-Pendant Alibaba über Dropshipping-Möglichkeiten: Wer dabei sein möchte, muss man sich erst einmal bei der höchst umstrittenen chinesischen Plattform „Alibaba“ unter Vorlage seiner Gewerbeanmeldung/Lizenz, Ausweispapiere und mit Nennung der IP-Adresse um eine Zulassung bewerben.
Nach Erhalt der Zulassung kann man – um es verkürzt zu formulieren – direkt aus China Produkte einkaufen und über einen Online-Shop auf Amazon weiterverkaufen, ohne die Waren bei sich selbst irgendwie zwischenlagern oder selbst versenden zu müssen.

Kreative Ideen

Expo Area Friya - Snacking Drinks aus Österreich mit dabei.Foto: Diether v. Goddenthow
Expo Area Friya – Snacking Drinks aus Österreich mit dabei.Foto: Diether v. Goddenthow

Neben den Ständen zahlreicher Profi-Speakers, von Investoren, Banken und innovativen Neugründungen wie z.B. www.bewooden.de (hölzerne Mode-Accessoires), www.friya.at (Snacking Drinks) oder https://standsome.com/ (Holz-Schreibtischaufsatz zum Arbeiten am PC im Stehen) waren auch junge Wiesbadener Unternehmen anwesend: beispielsweise das Creators Collective oder die Filmproduktion Arra Vision, die Einblicke in die kreative Szene der Landeshauptstadt vermitteln.

Machen, was man liebt

Mentorin, Coach, Lebensberaterin, Yoga- und Meditationslehrerin Simona Decker fand vor sieben Jahren die Tätigkeit, die sie und ihre Kunden glücklich macht. Foto: Diether v. Goddenthow
Mentorin, Coach, Lebensberaterin, Yoga- und Meditationslehrerin Simona Decker fand vor sieben Jahren die Tätigkeit, die sie und ihre Kunden glücklich macht. Foto: Diether v. Goddenthow

Viele Gründer haben nicht sofort nach Schule, Lehre oder Uni, sondern erst nach einem Wendepunkt im Leben gegründet, so beispielsweise auch Simona Decker aus Frankfurt. Die gelernte Journalistin und Sorbonne-Stipendiatin arbeitet heute als Mentorin, Coach, Lebensberaterin, Yoga- und Meditationslehrerin. Das war nicht immer so: Vor sieben Jahren war sie nach Jahrzehnten großartiger PR-, Dow Jones- und Financial Services-Jobs rund um die Welt an einen Punkt angelangt, wo sie nur noch komplett „im Einklang mit mir und mit meinen Überzeugungen leben wollte“. Dies war der Beginn ihres Neubeginns. Und heute ist sie glücklich, dass sie diesen Schritt gegangen ist.

Top-Speaker, Unternehmer und Investor Ralf Dümmel im Interview mit Sarah Elßer. Foto: Diether v. Goddenthow
Top-Speaker, Unternehmer und Investor Ralf Dümmel im Interview mit Sarah Elßer. Foto: Diether v. Goddenthow

Simone Decker hat beruflich gemacht, was Top-Speaker Ralf Dümmel, Hauptgeschäftsführer von D&S (Marktführer beim Vertrieb und Produktionen von Non-Food-Produktionen für Handel) und Investor in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ jedem jungen Menschen als Erfolgs- und Lebensrezept ans Herz legt: „Sucht Euch am Ende etwas, was Spaß macht, was Euch begeistert, und ihr werdet es wesentlich besser machen. Weil man es dann anders lebt!“. Der einstige Schulversager aus Frust, weiß, wovon er spricht. Als Hauptschüler aus Frust hatte er, nachdem er „gefunden hatte, wofür er brennt“, und mit Hilfe seines Freundes Dieter Schwarz es geschafft, innerhalb von 13 Jahren vom Azubi bis zum Gesellschafter in das D&S-Unternehmen aufzusteigen. In wenigen Jahren konnte er dieses zum Marktführer ausbauen, und dazu war er nur fähig, „weil ich die Dinge liebte, die machte!“, so Dümmel beim Eröffnungs-Interview mit Sarah Elßer.

Campus-Stages und Wiedersehen in 2020

Gedränge in den Hörsälen und auf dem breiten Flur, der sie miteinander verbindet. Foto: Diether v. Goddenthow
Gedränge in den Hörsälen und auf dem breiten Flur, der sie miteinander verbindet. Foto: Diether v. Goddenthow

Besonders eng war das tägliche Gedränge auf dem Campus-Stages im 1. OG der Halle Süd: An beiden Tagen wechselten hier im Halbstunden-Takt in den sieben zu großen Hörsälen umfunktionierten Konferenz-Räumen die Themen und Top-Speaker.

Impression aus einem der 7 Hörsäle des Campus Stages im RMCC. Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus einem der 7 Hörsäle des Campus Stages im RMCC. Foto: Diether v. Goddenthow

„Leider kann man sich ja nicht teilen“, seufzten zwei begeisterte Münchener Social-Media-Experten. Ob sie sich jemals selbständig machen wollen, wüssten sie noch nicht. Sie fühlten sich bei ihrem Arbeitgeber, einem Sportbekleidungshandel, sehr wohl. Als sie über den Founder Summit erfuhren und das Speaker-Angebot gecheckt hatten, war für sie gebongt: „Das Wochenende in Wiesbaden gönnen wir uns!“ „2020 kommen wir wieder!“

Auf Wiedersehen zum 5. Founder Summit 2020 im RMCC

Viele Besucher wollen wieder dabei sein im April 2020, wenn der 5. Founder Summit im Rhein-Main CongressCenter Wiesbaden seine Türen öffnet. Foto: Diether v. Goddenthow
Viele Besucher wollen wieder dabei sein im April 2020, wenn der 5. Founder Summit im Rhein-Main CongressCenter Wiesbaden seine Türen öffnet. Foto: Diether v. Goddenthow

Karten zum 5. Founder Summit 2020, wieder im April im RheinMain CongressCenter Wiesbaden.

Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2019“ gestartet – 35.000 Euro Preisgelder zu gewinnen

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Mainz, 24. April 2019. Pioniergeister gesucht: Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich ab sofort bis zum 30. August 2019 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2019“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar.

Die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs wird am 26. November 2019 im Foyer des SWR in Mainz stattfinden. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2019“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal vergeben.

„Founder Summit“ am 27. und 28. April im RMCC

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Am Wochenende ist es soweit: Im RheinMain CongressCenter (RMCC) treffen sich namhafte Unternehmer und Gründer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, begleitet von internationalen Highlights der Szene.

Nach dem Start 2016 in Frankfurt mit 400 Teilnehmern und Rednern ist es dem Veranstalter, der „Entrepreneur University“, nach eigenen Angaben gelungen, die Teilnehmerzahlen von 400 auf 5.000 zu steigern. Der „Founder Summit“ wird jährlich, nun zum vierten Mal, veranstaltet. Er bietet einen Mix aus Wissensvermittlung, Motivation und Entertainment und bringt Gründer, Führungskräfte und etablierte Unternehmer zusammen.

Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz sieht die Chancen, die dieses Großevent für Wiesbaden beinhaltet: „Mit dem ,Founder Summit‘ kommt ein weiterer spannender Baustein der lebendigen Gründerszene nach Wiesbaden. Nach der Eröffnung des Campus Wiesbaden durch die Hochschule Fresenius in der Moritzstraße ergänzt dieses Event das Portfolio für Gründer und Startups weiter und macht deutlich: Wiesbaden ist eine ausgesprochen ideenreiche und zukunftsorientierte Gründerstadt.“

Ein Großteil der Wiesbadener Akteure ist in der „Expo Area“ präsent – so sind dort neben der Landeshauptstadt Wiesbaden, Referat für Wirtschaft und Beschäftigung, auch Exina und Berufswege für Frauen mit Ständen vertreten. Mit dabei sind auch junge Wiesbadener Unternehmen wie das Creators Collective oder die Filmproduktion Arra Vision, die Einblicke in die kreative Szene der Landeshauptstadt vermitteln.

Der „Founder Summit 2019“ findet im gesamten RMCC statt. Im Hauptsaal mit 5.000 Plätzen und auf sieben Themenbühnen dreht sich alles um Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum. Die Dialog-Expo mit über 200 Ausstellern und einer Expo-Stage ist vor allem für Startups interessant. In einer sogenannten Pitch-Arena haben Startups die Möglichkeit, potenziellen Investoren ihre Geschäftsideen vorzustellen.

Mehr Informationen finden Interessierte unter https://www.entrepreneur-university.de.

Startschuss für den Hessischen Gründerpreis Bewerbungsfrist in Wetzlar eröffnet / Neue Kategorie für Unternehmensnachfolge

Foto: Martin Massow
Foto: Martin Massow

„Als Ausrichterstadt des Hessischen Gründerpreises 2019 können wir unseren Standort und die damit verbundenen vielfältigen Aktivitäten noch stärker akzentuieren und die Attraktivität Wetzlars deutlich machen“, freute sich Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, als er am heutigen Mittwoch, 27. März 2019, den Startschuss für die Bewerbungsfrist um den Hessischen Gründerpreis 2019 gab. „Wetzlar verfügt über eine vielfältige Industrie-, Dienstleistungs- und Handelslandschaft, die sich sehr dynamisch entwickelt. Insbesondere die Aktivitäten im Bereich der Nachfolgeregelungen stehen hier derzeit im Fokus“, so Wagner weiter.

Als starker Unterstützer ist die Leica Camera AG aus Wetzlar dabei. Deren Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Andreas Kaufmann war zum Auftakt aus Österreich angereist. „Neugier, Kreativität, Lust auf Erneuerung, das ist es, was uns immer wieder antreibt, Dinge anders zu sehen, Dinge zu verändern, Dinge neu zu gestalten. Innovation nennen wir das inzwischen, aber es ist wohl ein uralter Drang im Menschen, Neues zu gestalten. Und in unserer Wirtschaftsordnung geht das oftmals nur durch Gründung, durch Neugründung. Innovation und Neugründung sind eben Teile der unternehmerischen Triebfedern, mit denen es uns im Ressourcen-armen Europa immer wieder gelingt – etwas Glück sollte manchmal auch dabei sein – Höchstleistungen zu erzielen und Wohlstand für unsere Gesellschaft zu schaffen“, sagte Kaufmann.

Elisabeth Neumann, die Projektleiterin für den Hessischer Gründerpreis bei KIZ SINNOVA Gesellschaft für soziale Innovationen gGmbH, stellte die Neuigkeiten der Ausschreibung vor: „Die bisherige Kategorie für mutige Gründungen heißt jetzt zukunftsfähige Nachfolge. Laut einer aktuellen KfW-Studie suchen fast 230.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland bis Ende 2020 einen Nachfolger, davon haben über 40 Prozent noch keine Überlegungen zu ihrem Fortbestand. Das gefährdet Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Einige Preisträger der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass man auch aus einem bestehenden Unternehmen ein tolles, innovatives und neues Unternehmen machen kann.“ Auch neu ist, dass der Hessische Gründerpreis nun vorschlagsberechtigt ist für den Deutschen Gründerpreis, d.h. passende Bewerber aus diesem Jahr werden für die erste Runde in diesem Wettbewerb nominiert. Zwei Neuerungen aus 2018 waren so erfolgreich, dass sie fortgeführt werden: Die Preisträger gewinnen einen professionellen Unternehmensfilm. Und die Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“ für junge Unternehmen in einem sehr frühen Stadium wird ebenfalls fortgeführt.

Markus Schott, Geschäftsführer der Schott Orthopädie-Schuhtechnik GmbH aus Homberg/Efze ist so ein Gründer, der kein völlig neues Unternehmen aus der Taufe gehoben, sondern das bestehende übernommen und daraus etwas neues geschaffen hat. Er machte aus einem traditionellen Orthopädie-Schumacher den Hersteller der trendigen myVale-Sandalen, die von Hollywood-Stars getragen werden und war 2013 Preisträger beim Hessischen Gründerpreis. „Ich habe mich bewusst für den Beruf des Orthopädie-Schuhmachers entschieden, um den Betrieb meiner Eltern in vierter Generation weiter zu führen. Die Verknüpfung traditioneller Handwerkskunst mit fortschrittlichen Technologien und der Vertrieb eines Maßproduktes via Internet haben zur Entwicklung einer mittlerweile etablierten Marke geführt. Durch die Nominierung für den Gründerpreis habe ich mich mit meiner Kernidee neu auseinandergesetzt. Die Effekte durch den Hessischen Gründerpreis sind bis heute deutlich spürbar. Die Auszeichnung hat uns unterstützt, Menschen zu erreichen und die Bekanntheit der Marke zu steigern. Die Teilnahme an sich ist sehr wertvoll in Entwicklung und Klärung einer Firmenidee“.

Auch die hessische Landesregierung unterstützt Gründerinnen und Gründer auf vielfältige Weise und der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat erneut die Schirmherrschaft für den Preis übernommen und wird ihn auch am 1. November verleihen. „Gründungen sorgen nicht nur für Wettbewerb und Beschäftigung, sie sind auch unerlässlich für die Innovationskraft einer Volkswirtschaft. Deshalb hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, die Entstehung von Start-ups voranzutreiben. Ob das gelingt, ist auch eine Frage des gesellschaftlichen Klimas. Es kommt darauf an, Gründerinnen und Gründer zu motivieren, gute Beispiele zu belohnen und ins Scheinwerferlicht zu rücken, um die Kultur der Selbstständigkeit zu stärken. Veranstaltungen wie die Gründertage Hessen und Auszeichnungen wie der Hessische Gründerpreis leisten dafür einen wertvollen Beitrag“, so Minister Al-Wazir. Das Ministerium ist schon seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner des Hessischen Gründerpreises.

In den vergangenen 16 Jahren haben sich fast 1200 Unternehmen um den Hessischen Gründerpreis beworben, 138 wurden mit ihm ausgezeichnet. Von den Preisträgern sind rund 90 Prozent noch am Markt.

IHK-Rheinhessen – Business Ladies Lunch am 21. März 2019 um 12 Uhr

In Kooperation mit dem VdU LV Pfalz / Saar (Verband deutscher Unternehmerinnen) lädt die IHK-Rheinhessen zum Business Ladies Lunch ein! Zielgruppe dieses Netzwerkformat sind Frauen in der Selbständigkeit, in Führungspositionen, Gründerinnen und Multiplikatoren in der Region Rheinhessen. Aber auch Männer dürfen sich anmelden.

Der Business Ladies Lunch findet statt am
21. März 2019 von 12.00 – 14.00 Uhr
im Großen Saal der
Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen,
Schillerplatz 7,
55116 Mainz.

Es erwartet Sie eine Diskussion zum Thema „Unternehmerischer Lebenszyklus – Aufbau, Ausbau, Übergabe! Was muss ich berücksichtigen, wenn ich lange erfolgreich bleiben möchte?“ sowie anschließendes Netzwerken bei einem gemeinsamen Mittagsimbiss.

Nähere Informationen zum Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung.

https://ihk-event.de/190321_businessladieslunch

Ihre Ansprechpartnerin:
Lisa Haus | Tel: 06131 262-1703
lisa.haus@rheinhessen.ihk24.de

CONTENTshift: Accelerator fördert die besten Content-Start-ups – Bewerbung jetzt

Wettbewerb führt Start-ups, Branchenunternehmen und Investoren zusammen / Gründer können sich ab sofort bewerben / Förderprogramm beginnt am 1. Juli 2019

Der CONTENTshift-Accelerator sucht die besten Geschäftsmodelle von Start-ups der Buch- und Medienbranche. Das internationale Programm der Börsenvereinsgruppe führt Investoren, Gründer und Experten der Branche zusammen. Gemeinsam diskutieren sie neue Ideen und entwickeln sie weiter. Die Gründer erhalten dabei die Gelegenheit zur Validierung ihres Geschäftsmodells und Kontakte aus einem Netzwerk hochrangiger Entscheider. Die etablierten Unternehmen profitieren vom direkten Kontakt zu und Austausch mit den Start-ups sowie dem kuratierten Zugang zu neuen Ideen. Start-ups aus aller Welt können sich ab sofort und bis zum 15. Mai bewerben.

„Seit 2016 zeigt CONTENTshift, dass unsere Branche nah dran ist an den aktuellsten Tech-Entwicklungen und -Trends. Die Gewinner-Geschäftsmodelle der vergangenen Jahre beschäftigten sich mit Künstlicher Intelligenz, Chatbots, mit der Verbindung von digitaler und analoger Welt und Collaboration. Auch im vierten Jahr seines Bestehens wird der Accelerator Bühne und Sprungbrett sein für die vielversprechendsten Start-ups der Content-Branchen“, sagt Detlef Büttner, Vorstandsmitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Geschäftsführer der Lehmanns Media GmbH und Jury-Mitglied des CONTENTshift-Accelerators.

Branchenunternehmen beteiligen sich finanziell am Accelerator und erhalten damit einen Platz in der Jury sowie direkten Kontakt zu den Start-ups. Dieses Jahr unterstützen u.a. die Buchhandlungen Hugendubel und Thalia, die Ravensburger Gruppe und Karger Publishers das Programm. Die Börsenvereinsgruppe gewährleistet mit Unterstützung professioneller Berater, dass die teilnehmenden Unternehmen aus einem Pool qualifizierter Start-ups schöpfen können. Weitere europäische Medienverbände unterstützen den Accelerator.

Für die fünf ausgewählten Kandidaten beginnt das Förderprogramm am 1. Juli 2019. Im Laufe des Wettbewerbs werden die Start-ups umfassend gecoacht und von Experten beraten. Die Jury besteht aus den sponsernden Unternehmen und Vertretern der Börsenvereinsgruppe. Kern des Wettbewerbs sind gemeinsame Workshop-Tage für Jury und Start-ups Anfang September. Auf der Frankfurter Buchmesse finden die abschließenden Pitches und die Preisverleihung statt, bei der am 17. Oktober 2019 das Content-Start-up des Jahres gekürt und mit 10.000 Euro gefördert wird.

Website mit detailliertem Programm und Bewerbungsmöglichkeit: www.contentshift.de
Twitter: @ShiftingContent
Hashtag: #cosh19

„Founder Summit“- 5000 Gründer, Speaker und Aussteller treffen sich Ende April 2019 im RheinMain CongressCenter Wiesbaden

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

29.April 2019:
5000 BESUCHER FEIERN DEN 4. FOUNDER SUMMIT 2019, EUROPAS GRÖSSTES GRÜNDERTREFFEN IN WIESBADEN

Zum größten Mega-Event für die Gründerszene des Rhein-Main-Gebiets verspricht das diesjährige – in vierter Auflage – veranstaltete „Founder Summit“ zu werden. Vom 27.4. bis 28.4.2019 werden laut Veranstalter rund 5000 Jungunternehmer, Investoren, Top-Speaker, Startup´s und interessierte, lernwillige Menschen im RheinMainCongressCenter erwartet.  Wochenendtickets gibt es ab 99 Euro.

„Founder Summit“ gehört nachweislich zu den größten Speaker-Plattformen Europas mit Top Referenten, die auf sieben Themencampussen zu zahlreichen aktuellen Themen rund um die neue Gründerkultur für einen außergewöhnlichen Wissenstransfer sorgen werden.
In der Pitcharena wird angehenden Gründern die Gelegenheit geboten, vor potenziellen Investoren zu pitchen und so eventuell Geldgeber für ihre Ideen zu finden.
Zusätzlich wird es erstmals eine Expo-Area mit 200 Ausstellern und einem eigenen Stage mit einem hochkarätigen Zusatz-Programm geben.

Zum zweiten Mal wird der “Next Level Award” verliehen, weswegen alle Teilnehmer aufgefordert werden, für ihre Favoriten zu voten. Die Nominierten findet man auf der offiziellen Website.

Das Event Wochenende, bei dem sich Gründungs-Aspiranten, erfolgreiche & aufstrebende Unternehmer, Aussteller und Teilnehmer aus der gesamten DACH Region unter Gleichgesinnten austauschen können, dürfte zu dem Gründer-Highlight 2019 werden.

Siehe auch: Jobidee.de

Das komplette Programm  und anmelden unter:
https://www.entrepreneur-university.de/

Die Eventlocation für den 27.04. & 28.04.2019
RMCC – RheinMain CongressCenter
Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden

13. AUFSCHWUNG-Messe für Existenzgründer und junge Unternehmen am 26. Februar 2019 in Frankfurt

aufschwung-logoFrankfurt am Main, 19.11.2018. Am 26. Februar 2019 findet von 9:30 – 18:00 Uhr die 13. AUFSCHWUNG-Messe und Kongress für Existenzgründer und junge Unternehmen in Frankfurt statt. Die AUFSCHWUNG ist Leitmesse und Treffpunkt für 3.000 Existenzgründer, Startups, junge Unternehmen, Entrepreneure und Intrapreneure. Hier trifft sich die Gründer- und Startup-Szene der stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands, der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit über 5 Millionen Einwohnern.

„Entdecke die Startups!“ heißt es auf der AUFSCHWUNG 2019. Mehr als 100 neue Konzepte aus ganz Deutschland – so viele wie nie zuvor – präsentieren sich dem Publikum: in der Startup Area der Messefläche, in Startup Pitches, Gründertalks, Podiumsdiskussionen, Camp Fires, Speaker‘s Corner und Matchmaking Events. Die AUFSCHWUNG ist „The place to be“ für innovative Unternehmensgründer und jene, die mit ihnen zusammen arbeiten wollen.

300 Experten an Messeständen und in 50 Programmpunkten informieren, wie Existenzgründer und junge Unternehmen erfolgreich durchstarten können. Ein Tag, ein Ort – mit positiven Auswirkungen auf ein ganzes Unternehmerjahr. Hier werden wichtige Kontakte geknüpft und gepflegt, neue Geschäfte angebahnt, Erfahrungen ausgetauscht, spannende Impulse gesetzt. Und nicht zuletzt Motivation getankt und Wissen aufgefrischt.

Zielgruppe der AUFSCHWUNG-Messe sind alle, die eine Gründung planen oder frisch gegründet haben, sowie Unternehmer in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit. Weiterhin sind Unternehmer eingeladen, die neue Geschäftsbereiche aufbauen, Entrepreneure und Intrapreneure sowie Experten und Multiplikatoren der Gründer- und Unternehmerszene. Ob Gewerbetreibender oder Freiberufler, ob Neben- oder Vollerwerbstätiger, ob Student oder 50+, ob Gastronom oder E-Business-Anbieter, ob Franchisenehmer oder Unternehmensnachfolger, ob Startup oder Einzelunternehmen – alle finden vor Ort passende Ansprechpartner und Informationen.

Partner der AUFSCHWUNG-Messe 2019 sind die IHK Frankfurt am Main, die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und die Hessen Trade & Invest GmbH. Medienpartner sind Deutschlands großes Gründermagazin StartingUp und das Portal für Business-Ideen best-practice-business.de. Messeveranstalter ist die beewell Business Events GmbH.

Der Eintritt zur AUFSCHWUNG-Messe und Kongress inklusive aller Programmpunkte beträgt 20 EUR. Mehr Informationen gibt es unter www.aufschwung-messe.de.

IHK-Frankfurt

FrankfurtRheinMain in Zahlen 2019 – Gutes Klima für Gründer

Pascal Lindemann vom Spin-off-Unternehmen „LIME medical“ bei der Präsentation des neuartigen Fingertherapiegerätes vor den Juroren der Wirtschaftswoche.
Pascal Lindemann vom Spin-off-Unternehmen „LIME medical“ bei der Präsentation des neuartigen Fingertherapiegerätes vor den Juroren der Wirtschaftswoche.

Wie die IHK Frankfurt in ihrem aktualisierten Datenflyer „FrankfurtRheinMain in Zahlen 2019″ mitteilt, profitieren die Unternehmen in FrankfurtRheinMain auf im neuen Jahr von der stabilen Konjunktur und guten Standortbedingungen.
Zudem wächst FrankfurtRheinMain: Die Zahl der im Handelsregister eingetragenen Unternehmen ist im Vergleich zu 2017 um über zwei Prozent auf 121.427 gestiegen, was Frankfurt und das RheinMainGebiet zudem auch als beliebte GründerRegionen auszeichnet. Seit 2014 stiegen die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigtenverhältnisse kontinuierlich auf mittlerweile über 2,2 Millionen an. Die zahlreichen Hochschulen in der Metropolregion ziehen Studierende aus dem In- und Ausland an, 2018 allein fast 244.000. Aus diesem Fachkräftepool gewinnen die Unternehmen unter anderem ihre dringend benötigten Fachkräfte.
„Die Unternehmen schätzen die gute Anbindung an das überregionale Straßennetz und die Nähe zum Flughafen mit über 1.300 Flugbewegungen am Tag. Aufgrund des internationalen Charakters der Region siedeln sich ausländische Unternehmen gerne hier an: Alleine aus China und den USA sind derzeit laut der Internationalen Standortmarketinggesellschaft FRM GmbH mehr als 2.500 Unternehmen mit einem Standort vertreten“, berichtet Dr. Gunther Quidde, Geschäftsführer des IHK-Forums Rhein-Main.

Internationale Startup-Konferenz unter Beteiligung der Goethe-Universität

Am 19. und 20. März 2019 findet die „Global InsurTech Roadshow“ erneut in Frankfurt statt

FRANKFURT. In Zusammenarbeit mit „InsurTech Asia“ hat die Goethe Business School an der Goethe-Universität im März 2018 die erste Ausgabe einer internationalen Startup-Konferenz zum Thema Versicherungstechnologien am Campus Westend erfolgreich organisiert. Am 19. und 20. März 2019 kehrt die „Global InsurTech Roadshow“ dieses Mal mit dem Länder-Fokus auf Israel in ihrer zweiten Auflage nach Frankfurt zurück. Ausrichter ist dieses Mal das Frankfurter TechQuartier, ein 2016 gegründetes Startup- und Innovations-Hub, an dem heute die Goethe-Universität, die TU Darmstadt, die Stadt Frankfurt sowie das Land Hessen über die WiBank beteiligt sind. Die Goethe Business School ist weiter unterstützend tätig.

Zum Auftakt der zweitätigen Veranstaltung präsentieren junge internationale Gründer aus dem Bereich Versicherungstechnologien („InsurTechs“) ihre digitalen Geschäftsmodelle in sogenannten Pitches. Auf den Gewinner wartet der „Goethe InsurTech Award“, der am Abend in Anwesenheit von Gabriel Bernardino, Präsident der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung, vergeben wird. Am zweiten Tag diskutieren Experten in Workshops die neuesten digitalen Erkenntnisse im Bereich Blockchain, Künstliche Intelligenz und Versicherungen gegen Cyberkriminalität. Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich mit Versicherern, Beratern, Anbietern digitaler Dienste, Investoren, Entscheidern und vielen mehr zu vernetzen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Wirtschaftsministers.

Während 2018 die asiatischen Versicherungstechnologien im Vordergrund standen, stellen sich 2019 Startups aus über 20 Ländern vor, darunter insbesondere InsurTechs aus Israel sowie der große israelische Startup-Verband „InsurTech Israel” mit seinem Gründer und Geschäftsführer Kobi Bendelak. Der Präsident der Israelischen Versicherungsaufsicht, Dr. Moshe Bareket, wird die regulatorische Fragestellungen im Umgang mit InsurTechs darstellen und beleuchten.

„Wir versuchen, extrem junge und innovative internationale InsurTechs auf die Bühne zu bringen, die – im Idealfall – bei uns in Frankfurt ihren ersten öffentlichen Auftritt haben”, so Dr. Moritz Finkelnburg, Gründer der „Global InsurTech Roadshow“ und InsurTech-Berater des TechQuartier. „Natürlich wird unsere Veranstaltung auch in Zukunft ihren einzigartigen universitären und familiären Charakter behalten. Wir wollen in dieser besonderen universitären Atmosphäre nachhaltige Kontakte zwischen Entscheidern der traditionellen Wirtschaft und den jungen Kreativen ermöglichen, digitales Verständnis schaffen und Netzwerke etablieren.”

Neben seinem starken Engagement in der lokalen Startup-Szene liegt eine der Hauptaufgaben des TechQuartier darin, Schnittstelle zwischen Unternehmen des Finanzsektors und dem digitalen Ökosystem zu sein: „Wir freuen uns, die kommende ‚Global InsurTech Roadshow‘ zu begleiten. Nach intensiver Aufbauarbeit der Frankfurter FinTech-Szene in den vergangenen beiden Jahren bietet sich mit der Veranstaltung eine ausgezeichnete Gelegenheit, den Schulterschluss mit der Versicherungsbranche zu suchen und unsere Erfahrungen und Erfolgsmodelle für die InsurTech-Szene zu öffnen”, so Dr. Sebastian Schaefer, Geschäftsführer des TechQuartier. „Unser Ziel ist es, den Austausch beider Industrien zu fördern und den etablierten Unternehmen mit ihren Mitarbeitern eine Anlaufstelle für den Beginn ihrer digitalen Reise zu bieten.“

Weitere Informationen, Übersicht über Jury, Moderatoren und Redner sowie Bewerbungen über: www.gir19.com