Kategorie-Archiv: Gründer-News

Virtueller „Akzelerator- & Inkubator-Pitch“ am 18. August – Die Business Angels RheinMain e.V. und der Start-up Hub Hessen der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) laden ein

Netzwerke, Erfahrung und Kapital sind mitunter die knappsten Ressourcen junger Start-up-Gründerinnen und -Gründer. Hierzu liefern Akzeleratoren und Inkubatoren oft wertvolle Beiträge, indem sie durch intensive Mentoring-Programme und persönlicher Betreuung, oftmals auch verbunden mit Kapitalzulagen und Arbeitsflächen, die Entwicklung der Start-ups beschleunigen und diese wettbewerbsfähig machen. In Akzeleratoren durchlaufen Start-ups dabei in der Regel auf ein wenige Monate andauerndes Intensivprogramm, während Inkubatoren langfristigere Unterstützung anbieten.

„Es gibt in Hessen rund 40 Akzeleratoren und Inkubatoren, die sich auf Einladung der Business Angels und der HTAI zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. Akzeleratoren und Inkubatoren schaffen echten Mehrwert für die Start-ups, die sie unterstützen“, erläutert Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI. Der Start-up Hub Hessen bei der HTAI sowie der Business Angels RheinMain e.V. wollen innovative Start-up-Gründungen in Hessen fördern und das Wachstum beschleunigen. Waldschmidt: „Vermutlich war das nie wichtiger als jetzt in der Corona-Pandemie. Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, mit Ideen und Spitzenprodukten die Fundamente des regelbasierten und freien Handels kraftvoll abzusichern und die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben.“ Deswegen laden Business Angels und HTAI zu Pitches ein: Am 18. August 2020 stellen sich ab 14:45 Uhr bei der zweiten Ausgabe der Veranstaltung vier Akzeleratoren bzw. Inkubatoren mit je einem ihrer auf Kapitalsuche befindlichen Start-ups vor:

  • PwC NextLevel Scale stellt die besser zuhause GmbH (Hamburg) vor, einen Vermittlungs- und Beratungsservice für den alters- und pflegegerechten Umbau.
  • Mainstage Incubator ist mit der Untapped Technologies UG (Indien/Frankfurt) dabei, die intelligente Geräte zur Übersetzung von Fahrzeug- und Herstellerdaten entwickeln.
  • Das MAFEX-Start-up-Lab bringt die edon – electronic donations UG (Marburg) mit und will mit einem Spendensystem für Onlineshops eine provisionsbasierte Fundraising-Plattform etablieren.
  • Der Hessen Ideen – Ideen Akzelerator pitcht mit der RYNX UG (Rüsselsheim), die mechanische Displays zur energieeffizienten und großflächigen Darstellung von Textinformationen entwickeln.

Zusätzlich stehen sechs weitere Akzeleratoren an virtuellen Stehtischen für Fragen, Antworten und Angebote bereit. Die Startplätze werden zeitnah vergeben.

Der 2. Akzeleratoren & Inkubatoren-Pitch Hessen findet virtuell statt und richtet sich an Start-ups, Investoren, Akzeleratoren/Inkubatoren, Vertreter interessierter Unternehmen und Wirtschaftsförderer. Um eine Anmeldung bis zum 17.08.2020 wird gebeten. Die Teilnahme für Start-ups, Pressevertreter, Inkubatoren, Akzeleratoren und Wirtschaftsförderer ist kostenfrei. Investoren zahlen eine Teilnahmegebühr von 20,00 € zzgl. MwSt., sonstige Gäste 30,00 € zzgl. MwSt.

Anmeldung: Hier

Start-ups über die schwere Zeit hinweghelfen „Virtual Townhall“ am 22. Juli mit Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann

Auch auf die hessische Start-up-Szene hat sich Covid-19 ausgewirkt. Der wirtschaftliche und existentielle Druck ist stark, und viele Gründerinnen und Gründer suchen nach Wegen aus der Krise. Die Hessische Landesregierung unterstützt sie.

Um aktuelle Probleme und mögliche Lösungen live diskutieren zu können, bietet der Start-up Hub Hessen der Hessen Trade & Invest (HTAI) in Kooperation mit dem TechQuartier Frankfurt die Live-Online-Veranstaltung „Virtual Townhall“ an. Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehrt und Wohnen, beantwortet die Fragen der Teilnehmenden.

„Das Land will Start-ups über die schwere Zeit hinweghelfen. Dazu brauchen wir den direkten Austausch“, sagt Staatssekretär Dr. Nimmermann. „Wir wollen die Vitalität neu gegründeter Wirtschaftsunternehmen bewahren, daher sind schnelle und unbürokratische Hilfen essenziell.“

„Mit unterschiedlichen Maßnahmen will das Land Betriebe, die unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sind, unterstützen“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH) und betont: „Die beste Wirtschaftspolitik ist aktuell, Arbeitsplätze zu sichern. Darauf sind alle Hilfspakete ausgelegt.“

Einen aktuellen Überblick über die Corona-Soforthilfen des Bundes und des Landes Hessen für Start-ups wird Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank und Experte für Fördermittel und Finanzhilfe, geben.

Oliver Schwebel (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH), Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH) und Dr. Sebastian Schäfer (Geschäftsführer des TechQuartier Frankfurt) geben detaillierte Auskünfte zu Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sowie zu Innovation und zum Start-up-Ökosystem Hessen.

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung am Mittwoch, den 22. Juli 2020, um 17:00 Uhr, ist kostenfrei. Der Anmeldelink: https://events.technologieland-hessen.de/Virtual_Townhall

Der Link zum Livestream aus dem TechQuartier Frankfurt wird rechtzeitig per Mail verschickt.

Tipp: Bereits vorab via Anmeldeformular Fragen mailen. Ergänzend kann während der Veranstaltung auch live gechattet werden.

Corona-Überbrückungshilfe für „Unternehmen in der Krise“ – Erst ab 40 Prozent Umsatzeinbruch – Anträge nur per Steuerberater

Laut einer gemeinsamen Presseerklärung der Länder und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, nun ab heute weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist bereits gestartet.

Anträge können aber nur  Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer für die Unternehmen  einreichen. Sie müssen sich auf der Seite registrieren. Nach erfolgter Registrierung können in den nächsten Tagen die Anträge online gestellt werden. Die Auszahlungen an die Unternehmen können bereits im Juli erfolgen. Die Überbrückungshilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, damit Deutschland schnell und mit voller Kraft aus der Krise kommt.

Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer und erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Das Bundeskabinett hatte am 12. Juni 2020 die Eckpunkte der Überbrückungshilfe für die am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen beschlossen. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt stellt der Bund dafür rund 25 Mrd. Euro bereit. Das digitale Antragsverfahren wurde im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt.

Information zur Überbrückungshilfe kompakt:

Die Überbrückungshilfe wird als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten ausgezahlt. Die Höhe des Beitrags bemisst sich an der tatsächlichen Umsatzentwicklung in den drei Monaten Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang über 70 Prozent
  • 50 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 und  70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40 und 50 Prozent

Der Umsatzrückgang ergibt sich im Vergleich des Fördermonats zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die durch dieses Verfahren entstehenden Kosten können bei den Fixkosten angesetzt werden. Die Überbrückungshilfe kann für die drei Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Folgende Unterlagen sind für den Antrag auf Überbrückungshilfe notwendig:

  • Name und Firma
  • Steuernummer oder steuerliche Identifikationsnummer
  • IBAN
  • Zuständiges Finanzamt
  • Geschäftsadresse
  • Branche
  • Höhe des Umsatzrückgangs
  • Voraussichtliche Höhe der betrieblichen Fixkosten
  • Voraussichtliche Umsatzentwicklung

Zur Antragsplattform Überbrückungshilfe

KfW-Gründerpreis – Erfolgreiche Start-ups gesucht – Bewerbung ab 1. Juli 2020 möglich

Ingenieur, ein Beruf mit besten AussichtenCorona zum Trotz hat die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 30.000 Euro dotierten, KfW Award Gründen begonnen. Bewerben können sich junge Unternehmen sowie Start-ups aller Branchen ab Gründungsjahr 2015 mit Sitz in Deutschland. Die Teilnahme ist ebenfalls für Existenzgründende möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützt den Wettbewerb.

Der Wettbewerb 2020 soll insbesondere als „Mutmacher“ fungieren und die enormen Leistungen junger Unternehmen in Zeiten von Corona besonders anerkennen: Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2015 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für diese Landessieger beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie konkurrieren um den Bundessieg, der mit zusätzlich 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben.

Ausgewählt werden die Sieger von einer Jury, die mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW Bankengruppe, Politik und Wirtschaft – z. B. Landesförderinstituten wie die ISB und Industrie- und Handelskammern – besetzt ist. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise bewertet die Jury nicht nur Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft zudem, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung ein. Darüber hinaus ist für die Auszeichnung maßgeblich, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden.

Die Preisträger werden ab dem 25. November 2020 bekannt gegeben. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte unterstützt sie eine PR-Agentur. Der TV-Sender n-tv berichtet zudem in einer Sondersendung über den Bundessieger und ausgewählte Preisträger.

Weitere Infos und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auf www.kfw-awards.de.

Die coronabedingte temporäre Absenkung der UST vom 1. Juli bis 31.12.2020

Nunmehr hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF)  am 30.06.2020 das endgültige Schreiben zur temporären Absenkung der Umsatzsteuer (USt) veröffentlicht. Damit gelten coronabedingt  vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 verminderte Umsatzsteuersätze von 16 % (bisher 19 %) sowie von 5 % (bisher 7%). Ab 1. Januar 2021 sollen wieder die bisherigen Umsatzsteuersätze gelten.

Das zwischen den Finanzbehörden der Länder abgestimmte BMF-Schreiben können Sie direkt unter folgendem Link erreichen.

Hessischer Gründerpreis und Soforthelfer.org geben Start-Ups in der Corona-Krise kostenlose Hilfestellung / Bewerbungsfrist verlängert

Logo-hess-gruenderpreisTrotz Corona-Krise soll in diesem Jahr doch an dem Hessischen Gründerpreis festgehalten werden. Hierzu geben Preisträger und Jurymitglieder Tipps zur Bewerbung und für öffentliche Aufmerksamkeit, wie es in einer Pressemeldung heißt: „Viele Unternehmen sind durch die Corona-Krise schwer getroffen. Selbst jahrelang erfolgreiche Groß-Konzerne bekommen Hilfe vom Staat, also von uns allen, der Gesellschaft. Erst recht in Schwierigkeiten kommen die kleinen und jungen Unternehmen, die nicht über Jahre Rücklagen ausbauen konnten. Co-Gründerin und Geschäftsführerin Franziska Hannig von Inaska, dem Frankfurter Start-up, das nachhaltige und faire Sport- und Bademode produziert, berichtet: „Seit Mitte März herrscht auf den für uns wichtigen Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz eine große Verunsicherung. Es gibt enorme Reisebeschränkungen, Schwimmbäder und Sportstudios sind von Schließungen betroffen, Badeseen und Parks teilweise nur eingeschränkt nutzbar. Das spüren wir unmittelbar in unseren Umsätzen, die seit Mitte März stark eingebrochen sind. Das heißt, wir müssen Einsparungen vornehmen. Wir haben teilweise Kurzarbeit beantragt, die Soforthilfe erhalten und mussten eine Überbrückungsfinanzierung auf uns nehmen, welche wir innerhalb von sieben Jahren abzahlen werden. Wir werden die Nachwehen von Corona also eine Zeitlang spüren.“

Hannig, die mit ihren Kolleginnen beim Hessischen Gründerpreis 2019 den Sieg in der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ erreichte, berichtet am Donnerstag, 4. Juni 2020, in einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung des Hessischen Gründerpreises und der neuen Initiative Soforthelfer.org vom Leben und Überleben eines jungen Unternehmens in der Krise. Der Hessische Gründerpreis verlängert wegen der Corona-Krise seine eigentlich am 29. Mai endende Bewerbungsfrist bis zum 17. August 2020. „Wir haben bereits 61 Bewerbungen vorliegen,“ sagt Elisabeth Neumann, die Projektleiterin für den Hessischen Gründerpreis bei KIZ SINNOVA Gesellschaft für soziale Innovationen gGmbH, „aber wir haben auch sehr viele Rückmeldungen von interessierten Unternehmen und aus unserem Netzwerk, die uns zeigen, dass viele Existenzgründerinnen und -gründer derzeit damit beschäftigt sind, ihr Unternehmen am Laufen zu halten. Da finden sie nicht die Zeit und die Ruhe für eine gute Bewerbung – selbst wenn das reine Ausfüllen unserer Bewerbungsunterlagen schnell geht, muss man sich doch gründlich Gedanken machen, Unterlagen zusammenstellen und natürlich eine Perspektive für sein Unternehmen haben, die eine Teilnahme sinnvoll erscheinen lässt. Um in dieser Situation den Druck herauszunehmen haben wir uns in diesem Jahr für eine sehr lange Fristverlängerung entschieden und hoffen, dass im August viele junge Unternehmen schon wieder klarer sehen, wie es mit ihrem Geschäft weiter geht.“

„Solo-und Kleinunternehmen sind am stärksten durch die Corona-Krise betroffen, hier stehen Existenzen auf dem Spiel. Durch unser bundesweites, gemeinnütziges Soforthelfer Programm bieten wir mit unseren Experten kostenlose Hilfe an, persönlich und digital“, sagt Dirk Luenzer, Managing Director von Soforthelfer.org. Das Netzwerk mit mehr als 120 Beratern und 55 Kooperationspartnern bundesweit unterstützt Mikro-, Klein- und mittelständige Unternehmen dabei, auf die COVID-19-Krise zu reagieren.

Neben Elisabeth Neumann vom Hessischen Gründerpreis und Franziska Hannig von Inaska nimmt auch Andrea Bienia von der Nähschule Lorsch an der circa einstündigen Veranstaltung am 4. Juni teil, die online via Zoom stattfindet. Maxine Schiffmann von Soforthelfer.org spricht mit Elisabeth Neumann und Andrea Bienia darüber, wie wichtig es gerade für junge Unternehmen ist, sichtbar zu sein, wie Start-ups besser wahrgenommen werden können und wie viel Unterstützung dabei der Hessische Gründerpreis bietet. Bienia war 2015 Preisträgerin beim Hessischen Gründerpreis und konnte damals eine sehr hohe Medienaufmerksamkeit erzielen, von der sie noch heute profitiert. Sie musste ebenfalls auf Corona reagieren und konnte beispielsweise keine Präsenzveranstaltungen mehr durchführen. Stattdessen stieg sie in die Maskenproduktion ein. Auch Franziska Hannig wird von ihren Erfahrungen mit dem Preis erzählen, aber vor allem berichten, dass und wie sie als Mutter von zwei kleinen Kindern dennoch erfolgreich ein Unternehmen mitgründen konnte. Natürlich wird Elisabeth Neumann auch den Wettbewerbsverlauf schildern und die Voraussetzungen für eine Teilnahme darstellen. Und Online-Medienpartner Station gibt Tipps und Tricks für eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Im Chat zur Veranstaltung können Fragen gestellt werden, die – soweit möglich – von den anwesenden Expertinnen gleich beantwortet werden.

Online-Anmeldung unter https://www.soforthelfer.org/digitale-show-sichtbarkeit. Nach Eingabe von Namen und Mailadresse erhalten Sie eine Mail mit dem Einladungslink. Um teilnehmen zu können, müssen Sie lediglich auf den Link klicken.“

Hessischer Gründerpreis, Region Fulda und Gründerregion Wiesbaden laden zum virtuellen Gründerfrühstück ein

Logo-hess-gruenderpreisDer Hessische Gründerpreis ist ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft und endet am 17. August. Am Dienstag, 12. Mai, 10 Uhr, gibt es für alle Interessenten bei einem virtuellen Gründerfrühstück Informationen zur Bewerbung. Die Teilnehmer erfahren, welcher Aufwand damit verbunden ist, welche Vorteile sie durch den Wettbewerb haben oder wie das Auswahlverfahren läuft. Im Gespräch können sie online ihre individuellen Fragen direkt mit den Experten klären.

Im Jahr 2018 war der Medizingerätehersteller Preisträger beim Hessischen Gründerpreis. „Der Hessische Gründerpreis hat Lenicura wertvolles Feedback von Experten gegeben, uns im Gründer-Ökosystem bestens vernetzt und die mediale Aufmerksamkeit hat dazu beitragen, die von uns behandelte Akne inversa ein Stück aus der gesellschaftlichen Tabuzone zu holen. Teilnehmen lohnt sich“, sagt Arend Poppner, Co-Founder von Lenicura aus Wiesbaden.

„Die Gründerregion Wiesbaden ist ausgesprochen lebendig, dank des hohen Engagements, der engen Zusammenarbeit und der Ideenkraft aller Akteure. Das zeigt sich auch darin, dass die Landeshauptstadt Wiesbaden schon lange im Netzwerk des Hessischen Gründerpreises aktiv und auch in dessen Jury vertreten ist“, erläutert der Wiesbadener Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. „Im Zusammenspiel von Gründern mit öffentlichen wie privaten Förderern und Partnern spielt der Hessische Gründerpreis eine wichtige Rolle, denn Wiesbadener Startups erhalten durch ihn überregionale Präsenz, gewinnen Geschäftspartner und Kunden.“

Am virtuellen Gründerfrühstück nehmen neben Arend Poppner von Lenicura auch Experten von Exina, BerufsWege für Frauen und dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden teil. Sie geben interessierten Gründerinnen und Gründern wertvolle Tipps, um im Wettbewerb zu bestehen. Die Veranstaltung wir über Zoom gestaltet, die Online-Anmeldung erfolgt auf der Website der Gründerregion Fulda unter www.gruender-region-fd.de. Nach der Anmeldung bekommen die Teilnehmer eine Mail mit dem Einladungslink. Um teilnehmen zu können, müssen diese lediglich auf den Link klicken. Neben jungen Unternehmen und Startups sind auch Medienvertreter herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Regionalmanager Christoph Burkard der Region Fulda hat im April sein monatliches Gründerfrühstück erstmals virtuell abgehalten und freut sich nun auf die Kooperation mit Wiesbaden und dem Gründerpreis. „Technisch hat alles gut geklappt, wir hatten tolle Präsentationen und eine gute Vernetzung. Nur die Schnittchen haben gefehlt“, schmunzelt Burkard. Junge Unternehmen aus seiner Region waren in den letzten Jahren oft überdurchschnittlich erfolgreich im Wettbewerbsverlauf und die Informationen beim virtuellen Gründerfrühstück sollen dafür sorgen, dass dies auch 2020 wieder so sein wird.

Elisabeth Neumann, Projektleiterin für den Hessischen Gründerpreis bei KIZ SINNOVA Gesellschaft für soziale Innovationen, wird den Wettbewerbsverlauf schildern und die Voraussetzungen für eine Teilnahme darstellen. „Wir haben bereits zwanzig tolle Bewerbungen, aber da ist noch Luft nach oben. Ob wir im November eine reale Preisverleihung in Kassel durchführen können, lässt sich derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht sagen. Aber wir bereiten alles dafür vor und können im schlimmsten Falle die Preisverleihung auch virtuell vornehmen. Die Bewerbungsfrist haben wir bis zum 17. August verlängert, denn wir bekommen Rückmeldungen, dass viele Unternehmen derzeit alle Hände voll zu tun haben, um ihr Geschäft den neuen Gegebenheiten anzupassen und damit zu retten. Da wollen wir unterstützen, indem wir mehr Zeit einräumen. Die Bewerbungsunterlagen auf unserer Webseite sind schnell ausgefüllt, der Aufwand ist gering, der mögliche Gewinn groß.“

Der Hessische Gründerpreis wird seit 2003 verliehen, derzeit in den Kategorien „Innovative Geschäftsidee“, „Zukunftsfähige Nachfolge“, „Gesellschaftliche Wirkung“ sowie „Gründungen aus der Hochschule“. Aus allen Bewerbungen erreichen jeweils zwölf Unternehmen je Kategorie das Halbfinale. Die 48 Halbfinalisten pitchen vor einer großen Jury, die je Kategorie drei, insgesamt also zwölf Finalisten auswählt. Diese treten am 27. November mit Messeständen und kurzen Pitches gegeneinander an und werden dann am Abend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet – unter anderem vom Schirmherrn des Hessischen Gründerpreises, dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir persönlich.

Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2020“ gestartet

logo-pioniergeist2020Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen

Mainz, 4. Mai 2020. Pioniergeister gesucht: Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich ab sofort bis zum 31. August 2020 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2020“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar.

Gewinnerunternehmen profitieren neben dem Preisgeld auch von der Medienresonanz rund um die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 22. Mal unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergeben.

Für Kleinunternehmer und Freiberufler: KIZ WIRD TEIL DES RAPID RESPONSE PROGRAMME VON YOUTH BUSINESS INTERNATIONAL

zu den Katalogberufen zählen Arzt, Archichtekt, Anwalt, Steuerberater usw.Das Programm, das von Youth Business International (YBI) geleitet und von Google.org gefördert wird, unterstützt Mikro-, Klein- und mittelständige Unternehmen dabei, auf die COVID-19-Krise zu reagieren.

Die Weltwirtschaft leidet unter einem noch nie dagewesenen Schock als Folge von COVID-19. Gerade Mikro-, Klein- und mittelständische Unternehmen sind aufgrund einer oft kleinen Gewinnspanne besonders von einem wirtschaftlichen Abschwung betroffen. Die aktuelle Pandemie hat einen starken Einfluss auf Selbstständigen aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen, einschließlich jungen Menschen (18-35 Jahre), Frauen, Flüchtlinge und Migranten. Viele wissen nicht, wie sie die Krise überstehen sollen und brauchen jetzt Unterstützung.

Anja Beer, Heilpraktikerin aus Hessen erzählt:
„Mein gesamtes Geschäftsmodel ist auf persönlichen Kontakt und Sprechstunden ausgerichtet. Über 90% meiner bisherigen Einnahmen sind dadurch weggebrochen, ich musste staatliche Hilfe beantragen. Ich weiß nicht, wie und ob ich Kunden überhaupt online erreichen kann und brauche dringend Hilfe von Experten, die mir hierbei zur Seite stehen und mit mir gemeinsam neue, innovative Wege gehen.“

Durch das Rapid Response Programme wird KIZ das Soforthelfer Programm ins Leben rufen, das Selbstständige dabei unterstützt, die Krise erfolgreich zu meistern. Ab sofort können sich durch die COVID-19 Krise in Not geratenen Kleinunternehmer deutschlandweit für das kostenlose Programm anmelden und neben einer individuellen Beratung auch online Weiterbildungen und den Eintritt in eine Community für sich beanspruchen. Kompetente Berater, die jahrelange Erfahrung in der Selbstständigen Betreuung haben, geben hier wichtige Einzelcoachings. Außerdem werden KIZ Netzwerkpartner sowie Google.org Mitarbeiter in die Gestaltung und der Durchführung von Online Webinaren aktiv eingebunden. Der organische Aufbau einer deutschlandweiten Selbstständigen Community soll außerdem dabei helfen, dass sich Kleinunternehmer, besonders aus benachteiligten Gruppen, auch über die Krise hinaus vernetzen und von einem umfangreichen Programm profitieren können.

Dirk Luenzer, Managing Director der KIZ SINNOVA gGmbH sagt:
„Solo-und Kleinunternehmen sind am stärksten durch die Corona Krise betroffen, hier stehen Existenzen auf dem Spiel. Durch unser bundesweites, gemeinnütziges Soforthelfer Programm werden wir mit unseren Experten kostenlose Hilfe anbieten, persönlich und digital. Wir freuen uns als deutscher Partner Teil des YBI Programmes zu sein, was von google.org gefördert wird.“

Das weltweite Programm wird von YBI geleitet. YBI ist ein erfahrenes Netzwerk aus Organisationen, die Kleinunternehmer bei der Unternehmensgründung und dem –wachstum unterstützen. Das Rapid Response Programm wird über 200.000 Kleinunternehmer in mehr als 32 Ländern in Europa, Nahost, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum dabei helfen, auf COVID-19 zu reagieren und sich von dessen Auswirkungen zu erholen. KIZ ist seit 2015 Mitglied des YBI Netzwerkes.

Anita Tiessen, CEO von Youth Business International sagt:
„Die Welt ändert sich jeden Tag auf dramatische Weise und ich denke oft an Selbstständige weltweit, besonders an jene, die ein kleines Unternehmen betreiben oder zu benachteiligten Gruppen gehören, die meist am wenigsten im Stande sind, die Last eines wirtschaftlichen Schocks zu tragen.

Angesichts dieser Herausforderungen war ich unglaublich inspiriert von der schnellen Reaktion unseres Netzwerks zur Unterstützung von Unternehmern auf der ganzen Welt. YBI wird uns mit der neuen Förderungszusage von Google.org dabei helfen, diese Unterstützung bis zum Jahr 2020 aufrechtzuerhalten und auszuweiten, so dass mehr als 200.000 Unternehmen die Beratung erhalten, die sie jetzt brauchen, um diese Krise zu meistern.”

Rowan Barnett, Head of Google.org, EMEA & APAC sagt:
„Der Ausbruch des Corona Virus hat verheerende Auswirkungen auf Leben und Gemeinden, kleine Unternehmen stehen vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, wenn sie sich über Wasser halten wollen. Mit unserer finanziellen Förderung an Youth Business International, gemeinsam mit einer Reihe von Google Initiativen und Produkten, hoffen wir, einigen der schwächsten Kleinunternehmern dabei helfen zu können, einen Weg aus der Krise zu finden.“

Soforthilfeprogramm des Bundes für Kleinunternehmen: Vorsicht vor Betrügern

Corona-zuschussprogrammWie die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) meldet, kommt es nicht nur in Nordrhein-Westfalen durch Kriminelle zum Missbrauch bei der Beantragung des Soforthilfeprogramms des Bundes für Kleinunternehmen, sondern auch in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern.  

So häuften sich Meldungen wonach die  für Soloselbstständige und Kleinunternehmen in existenziellen Nöten bestimmten Soforthilfen des Bundes, etwa durch unseriöse Webseiten mit gefälschten Antragsformularen die Antragsdaten der Getäuschten abgriffen und dann mit diesen fremden Daten selbst einen Förderantrag platzierten um die Zuschüsse abzugreifen.

In Rheinland-Pfalz gilt unverändert, dass die Antragsunterlagen nur auf den offiziellen Webseiten der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), des Wirtschaftsministeriums und der Kammern heruntergeladen werden können. Der Antrag wird ausschließlich bei der ISB per E-Mail an csh@isb.rlp.de gestellt oder per Postsendung in die Holzhofstraße 4 in 55116 Mainz.

Darüber hinaus müssen sich auch Antragstellende ihrer Mitwirkungspflicht bewusst sein: Sollte eine spätere Prüfung der Verwendungsnachweise durch die ISB ergeben, dass vorsätzlich falsche Angaben gemacht wurden, etwaige spätere Änderungen nicht mitgeteilt und zu viel gezahlte Fördermittel nicht zurückgezahlt wurden, ist eine Strafverfolgung wegen Subventionsbetrugs die Folge. Außerdem sind die Fördermittel zurückzuzahlen.