IHK’n bieten kostenlosen Online-Kurs über Künstliche Intelligenz (KI)

Elements of AI – Der Erfolg aus Finnland jetzt auch auf Deutsch verfügbar. Mit dem kostenlosen Online-Kurs Künstliche Intelligenz verstehen lernen

Werdegang Elements of AI
Nach Angabe der IHK Wiesbaden haben sich im Frühjahr 2018 Reaktor und die Universität Helsinki zusammengeschlossen mit dem Ziel, Menschen dabei zu helfen, sich KI zunutze zu machen, anstatt sich davon bedroht zu fühlen. Gemeinsam haben sie den Kurs „The Elements of AI“ entwickelt, mit dem möglichst vielen Menschen mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen die Grundlagen von KI nähergebracht werden sollen. Anfang 2019 hat die Deutsch-Finnische Handelskammer (AHK Finnland) mit Sitz in Helsinki dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK e.V.) vorgeschlagen, den Kurs auch in Deutschland anzubieten.

Das Ziel von Elements of AI
Hinter „The Elements of AI“ verbirgt sich eine Reihe kostenloser Onlinekurse, entwickelt von der finnischen Unternehmensberatung Reaktor und der Universität Helsinki. Ziel ist es, das Thema KI möglichst vielen Menschen näherzubringen: Was ist KI? Was kann KI (und was nicht)? Und wie werden KI-Methoden entwickelt? Die Kurse kombinieren theoretische Wissensvermittlung mit praktischen Übungen, und die Teilnehmer können ihr Lerntempo selbst bestimmen.

Einführung in die Künstliche Intelligenz
Die Einführung in die KI ist ein kostenloser Online-Kurs für alle, die lernen möchten, was KI ist, was mit KI möglich (und was nicht) ist und wie es sich auf unser Leben auswirkt – ohne komplizierte Mathematik oder Programmierung. Wann stellst du dich der Herausforderung? → Zum Onlinekurs
Aufbau des Onlinekurs
Aufgeteilt wurde der Onlinekurs in sechs verschiedene Module:
Was ist KI? – Wird ein Roboter meinen Job übernehmen? Wie wird künstliche Intelligenz meine Arbeit in den kommenden zehn Jahren ändern? Wo wird KI-Technologie heute und in naher Zukunft eingesetzt?
Probleme lösen mit KI – Suchalgorithmen mögen unter den KI-Methoden nicht den coolsten Eindruck machen. Nichtsdestotrotz kann man durch sie Aufgaben bewältigen, die allgemein betrachtet, eine gewisse Intelligenz voraussetzen – wie Navigieren oder Schach spielen.
Reale Anwendungen – Einer der Gründe, weshalb moderne KI-Methoden in der realen Welt tatsächlich funktionieren – im Gegensatz zu den meisten guten alten Methoden der 1960–1980er Jahre –, ist, dass sie in der Lage sind, mit Unsicherheit umzugehen.
Maschinelles Lernen – Es ist schon längst bekannt, dass Lernen für die Intelligenz maßgebend ist. Dies gilt sowohl für natürliche als auch künstliche Intelligenz (durch Lernen werden wir schlauer).
Neuronale Netze – Wunde Punkte der KI waren bisher Gebiete wie natürliche Sprachen oder Bildverarbeitung. Durch neuronale Netze und Deep Learning werden in diesen Bereichen massive Fortschritte erzielt.
Auswirkungen –„Je mehr man über die Vergangenheit weiß, desto besser ist man auf die Zukunft vorbereitet.“ Theodore Roosevelt

Zum OnlineKurs

Gründungsbürokratie – Darauf müssen Sie achten IHK-Seminar „Grundlagen der Existenzgründung“ liefert das Know-how

Fotolia_50246021_XS_copyrightDie Gründung eines eigenen Unternehmens erfordert eine Vielzahl von Anmeldeformalitäten sowie die Beachtung einer Reihe gesetzlicher Vorschriften. Für Existenzgründer ist es nicht immer leicht festzustellen, ob sie einen Gewerbebetrieb oder einen so genannten Freien Beruf ausüben werden. Zudem stellen sich Fragen zu Genehmigungspflichten, Zulassungsvoraussetzungen und zur richtigen Rechtsform für das eigene Unternehmen. Fehleinschätzungen in dieser frühen Phase der Existenzgründung führen nicht nur zu Zeitverlusten sondern verursachen mitunter erhebliche Kosten.

Die IHK Frankfurt am Main gibt Hilfestellung bei Gründungsfragen und begleitet Start-Ups durch den kompletten Gründungsprozess mit dem IHK-Seminar „Grundlagen der Existenzgründung“.
Schwerpunkte des monatlich stattfindenden Grundlagenseminars sind u.a. Gewerbeanmeldung, Firmen- und Gewerberecht, Businessplangestaltung sowie Finanzierung und öffentliche Förderprogramme. Die nächste Teilnahmemöglichkeit besteht am Mittwoch, dem 8. Januar 2020, von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr, in der IHK Frankfurt, Börsenplatz 4.

Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro und schließt ausführliches Informationsmaterial ein. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Nähere Informationen sind erhältlich beim Team Unternehmensförderung unter Telefon 069 2197-2010 oder www.frankfurt-main.ihk.de/existenzgruendung.

20 Jahre Frankfurter Gründerpreis! Jetzt bewerben!

2019-12-04_Bewerbungsstart_FGP_2020-w Die Wirtschaftsförderung Frankfurt ruft Gründer und Startups zur Bewerbung für den 20. Frankfurter Gründerpreis auf. Unternehmen, die im Jahr 2019 im Frankfurter Stadtgebiet gegründet oder 2019 mit ihrem Kundengeschäft begonnen haben, können sich bis zum 27. Februar 2020 bewerben.

Seit nunmehr 20 Jahren wird der Frankfurter Gründerpreis an junge Frankfurter Unternehmen verliehen. Damit zeigt sich das langfristige Engagement der Stadt Frankfurt in die Förderung der hiesigen Gründer- und Startup Szene. „Für die Qualität des Frankfurter Gründerpreises und seine Juryarbeit steht die hohe Erfolgsquote“, erzählt Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt und Vorsitzender der Jury stolz. Von insgesamt 69 Preisträgern seit dem Bestehen des Wettbewerbs (2001 – 2019) sind noch über 80 % am Markt. Einige Unternehmen haben umfirmiert oder wurden verkauft, zum Teil für zweistellige Millionensummen.

Der Wettbewerb zeichnet sich all die Jahre durch seine Branchenoffenheit aus. „Ob Handwerk, IT-Startup, Kreativwirtschaft, FinTech- oder Einzelhandel: die Bandbreite der Preisträger aus den vergangenen Jahren zeigt, dass jede Neugründung eine Chance bekommt“, betont Oliver Schwebel. Entscheidend für die Jury ist, dass eine gute Geschäftsidee auf einem soliden Businessplan und realistischer Selbsteinschätzung fußt. Herausragende Gründer und Gründerinnen zeichnen sich zudem durch besonderen Einsatzwillen, Mut und Kreativität aus.

Zu gewinnen sind insgesamt 30.000€ Preisgelder. „Ebenso wertvoll und noch viel nachhaltiger als das Preisgeld ist der große Imageschub, den der Frankfurter Gründerpreis den Finalisten verleiht“ ergänzt Doris Brelowski, Leiterin des Kompetenzzentrums Existenzgründung der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Die feierliche Preisverleihung findet Mitte Mai im Römer statt.

Bewerben ist ganz einfach. Auf der Webseite www.frankfurt-business.net (Oder: http://frankfurt-business.net/existenzgruender/frankfurter-gruenderpreis/) liegen die Bewerbungsunterlagen zum Download bereit und können bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt per E-Mail, per Post oder persönlich eingereicht werden.

„Alle Fragen rund um das Bewerbungsverfahren beantworten wir gerne im persönlichen Gespräch – ob am Telefon oder auf unserer Informationsveranstaltung“, versichert Doris Brelowski. Die Infoveranstaltung für interessierte Bewerber findet am Dienstag, den 11. Februar 2020 um 17:00 Uhr statt. Dazu lädt die Wirtschaftsförderung in das BCN-Hochhaus der Frankfurt University of Applied Sciences am Nibelungenplatz, 5. OG, Raum 532 ein.

Der Frankfurter Gründerpreis ist eine Initiative der Stadt Frankfurt am Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie der Frankfurt University of Applied Sciences. Seit 2001 wird der Preis jährlich an herausragende Gründer aus dem Frankfurter Stadtgebiet verliehen. In der Jury wirken neben Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung auch Gründungs- und Fachexperten sowie ehemalige Preisträger mit. Organisiert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Kontakt:
Doris Brelowski
Leiterin Kompetenzzentrum Existenzgründungen
Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Tel.: +49 69 212-36211
doris.brelowski@frankfurt-business.net
www.frankfurt-business.net

Pioniergeist 2019 verliehen – Beste rheinland-pfälzische Gründer in Mainz geehrt

Die 10 nominierten Gründer für den Pioniergeist 2019 mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt, Mark Stehle, Vorstandsmitglied der Genobank Mainz, SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg, Klaus Wächter, Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Business Angels, TU-Präsident Professor Dr. Helmut J. Schmidt u. SWR Moderator Holger Wienphal. Foto: Diether v. Goddenthow
Die 10 nominierten Gründer für den Pioniergeist 2019 mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt, Mark Stehle, Vorstandsmitglied der Genobank Mainz, SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg, Klaus Wächter, Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Business Angels, TU-Präsident Professor Dr. Helmut J. Schmidt u. SWR Moderator Holger Wienphal. Foto: Diether v. Goddenthow

Mit dem Gründerpreis „Pioniergeist“ zeichnen die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz und der Südwestrundfunk gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium seit mehr als 20 Jahren Gründerinnen und Gründer aus, die mit hervorragenden Geschäftsideen und deren gelungener Umsetzung Vorbildcharakter haben. In diesem Jahr konnten sich insgesamt fünf Unternehmen, die aus Kaiserslautern, Mainz und Speyer stammen, über einen Preis und die dazugehörige Prämie freuen.

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt erläuterte im Talk, welch große Bedeutung Gründungen für die rheinland-pfälzische Wirtschaft haben: „Gründungen geben unserer Wirtschaft wichtige Impulse und beleben den Wettbewerb. Dadurch entwickelt sich unser Wirtschaftsleben positiv weiter, was letztendlich wichtig ist, um den Wohlstand in unserem Land zu erhalten. Persönlich fasziniert mich die Risikobereitschaft, der Unternehmergeist, die diese oft jungen Menschen beweisen, und die Ausdauer, mit der sie aus einer Geschäftsidee ein Unternehmen entwickeln. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen es hier in Rheinland-Pfalz gibt, die gute Ideen und ein Gespür für Marktlücken haben.“

Erster Preis an die „Die Brotpuristen“

Die Belegschaft von "Die Brotpuristen" mit ihrem Gründer Sebastian-däuwel u. Lebensgefährtin mit Laudatorin Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Foto: Diether v. Goddenthow
Die Belegschaft von „Die Brotpuristen“ mit ihrem Gründer Sebastian-däuwel u. Lebensgefährtin mit Laudatorin Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Foto: Diether v. Goddenthow

Den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis überreichten die Staatssekretärin und ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link an „Die Brotpuristen“ aus Speyer. Das Unternehmen besinnt sich in einer Branche, in der zunehmend große Ketten ein überbordendes Angebot feilbieten, auf das Wesentliche: hochwertiges Brot. Dieses kann online vorbestellt und an zwei Tagen die Woche im Laden erstanden werden, sodass weniger Abfälle und keine Nacht- und Wochenendarbeit entstehen. „Die Brotpuristen sind mit mehreren tausend registrierten Onlineshop-Nutzern und ihrer großen Anhängerschaft in den sozialen Medien ein tolles Beispiel für die erfolgreiche Modernisierung einer Traditionsbranche und dienen mittlerweile deutschlandweit als Vorbild für Bäckerei-Neugründungen“, begründete Link die Entscheidung der Jury.

Zweiter Preis AkknaTek GmbH –

Dr. Edgar Janunts und Lorenz Nicolay mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Laudator Mark Stehle, Vorstandsmitglied der Genobank Mainz Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Edgar Janunts und Lorenz Nicolay mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Laudator Mark Stehle, Vorstandsmitglied der Genobank Mainz Foto: Diether v. Goddenthow

Den mit 10.000 Euro ausgelobten zweiten Preis verliehen Schmitt und Mark Stehle, Vorstandsmitglied der Genobank Mainz, an die AkknaTek GmbH aus Kaiserslautern. Das Unternehmen entwickelte ein weltweit einzigartiges, risikoarmes und günstiges Verfahren, mit dem sich Augenlinsen, welche sich nach Operationen am Grauen Star in rund einem Viertel aller Fälle verschieben, ohne weitere Operation wieder in die richtige Position bringen lassen. „Die Gründer zeigen mit ihrem Unternehmertum genau jene Eigenschaften, die wir mit der Initiative Pioniergeist fördern wollen. Mit 46 selbstständigen Häusern sind die Volksbanken und Raiffeisenbanken überall im Bundesland vertreten und begleiten Existenzgründungen in den verschiedensten Branchen. Gründungen sind wie eine Frischzellenkur für den Mittelstand“, erläuterte Stehle.

Dritter Preis GOT BAG GmbH

Benjamin Mandos, GOT-BAG-Gründer mit Laudatorin SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg u. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt (r.),. Foto: Diether v. Goddenthow
Benjamin Mandos, GOT-BAG-Gründer mit Laudatorin SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg u. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt (r.),. Foto: Diether v. Goddenthow

Den dritten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt die Mainzer GOT BAG GmbH, die Rucksäcke und Taschen produziert. Das Besondere: Die Produkte sind aus Kunststoffgarn gefertigt, für das indonesische Fischer Plastikmüll aus dem Meer liefern. Dieser wird gereinigt und zu einem Garn gezogen, das die Produkte obendrein wasserfest macht. SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg überreichte den Preis an Schmitts Seite: „Die Wiederverwendung von Plastikmüll ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Idee, aus Plastikmüll Rucksäcke und Taschen zu produzieren und so Nachhaltigkeit und Unternehmertum zu vereinen, zeugt von einem echten Pioniergeist im besten Sinne!“

Sonderpreise 

Der Sonderpreis der Business Angels in Höhe von 5.000 Euro für die beste Geschäftsidee ging an die T-Vent GmbH aus Mainz. Das T-Vent-System, bestehend aus einer Kanüle und einer intelligenten Steuereinheit, ermöglicht es Lungenkranken, trotz invasiver Beatmung zu sprechen, was die Pflege und Behandlung der Patienten massiv erleichtert. „Gründer im Bereich Medizin haben es aufgrund rechtlicher Anforderungen und langen Prüfungszeiträumen extrem schwer. Die Gründer von T-Vent haben den Titel Pionier wahrlich verdient“, lobte Klaus Wächter, Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Business Angels, die innovative Geschäftsidee.

Für den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Technischen Universität Kaiserslautern qualifizierte sich die LIME MEDICAL GmbH aus Mainz, die in enger Zusammenarbeit mit Medizinern die robotergestützte Handbewegungsschiene „AnyHand“ für den Einsatz in Physio- und Ergotherapie entwickelt. AnyHand intensiviert die Fingertherapie der Patientinnen und Patienten, sodass diese früher und mit besserem Ergebnis in den Alltag zurückkehren können. „Es sind solche Ideen, die zeigen, wie wichtig es ist, junge Unternehmen und ihre Ideen zu fördern. Mit ihrer Arbeit leistet die Lime Medical GmbH einen wichtigen Beitrag dabei, neue Technologien in die Medizin zu bringen und dadurch Menschen zu helfen“, betonte TU-Präsident Professor Dr. Helmut J. Schmidt.

Start-up-Coach Felix Thönnessen. Foto: Diether v. Goddenthow
Start-up-Coach Felix Thönnessen. Foto: Diether v. Goddenthow

Als Special Guest ließ Start-up-Coach Felix Thönnessen die Gäste an seinen Erfahrungen teilhaben, was erfolgreiche Jungunternehmen von anderen unterscheidet: „Erfolgreiche Start-ups arbeiten voller Motivation und Leidenschaft für ihr Ziel und lassen sich auch von Rückschlägen nicht aufhalten“, sagte der nicht zuletzt aus „Die Höhle der Löwen“ bekannte Experte.

12. Hessischer Website Award verliehen: Sieger ist www.marburgerhof.de

marburger-hof-webawardAm heutigen Dienstag ist zum 12. Mal der Hessische Website Award in Gold, Silber und Bronze mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro durch die BIEG-Hessen verliehen worden.

Den ersten Platz gewinnt die Seite www.marburgerhof.de, die Seite eines Marburger Hotels mit 60 Mitarbeitern. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 6.000 Euro versehen. Auf Platz zwei landete www.ronnefeldt.com. Der Frankfurter Teehersteller hat 150 Mitarbeiter und gewinnt 3.000 Euro. Platz drei belegt www.lenus.de, eine Unternehmensberatung in der Medizinbranche aus Frankfurt mit 18 Mitarbeitern. Damit einher geht ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

„Kleine und mittlere Unternehmen stehen im Internet vor einer besonderen Herausforderung. Deswegen werden zusätzlich gemeinsam mit digitales.hessen die besonderen Leistungen von hessischen mittelständischen Unternehmen ausgezeichnet, die es trotz eingeschränkter Ressourcen geschafft haben, exzellente Websites zu erstellen“, sagt Jurymitglied Tim Kaufmann, Geschäftsführer der Webagentur Taquiri GmbH. „Websites sind für das Geschäftsleben unverzichtbar und die Gestaltung und die Benutzerfreundlichkeit müssen stimmen. Die von uns ausgezeichneten Unternehmen zeigen, dass der Mittelstand auch online vorne mithalten kann. Wir gratulieren den Siegern von ganzem Herzen zu ihrer herausragenden Leistung!“

Über den Veranstalter
Das BIEG Hessen berät kostenfrei und neutral kleine und mittlere Unternehmen in Fragen rund um Online-Marketing, Social-Media und E-Commerce. Es ist eine Einrichtung der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Fulda, HanauGelnhausen-Schlüchtern, Offenbach am Main und Wiesbaden. Weitere Informationen sind online unter www.bieg-hessen.de verfügbar.

17. Hessischer Gründer­preis in Wetzlar verliehen

Preisträger 2019 Hessischer Gründerpreis. Foto: TINA RÖSLER | © HESSISCHER GRÜNDERPREIS
Preisträger 2019 Hessischer Gründerpreis. Foto: TINA RÖSLER | © HESSISCHER GRÜNDERPREIS

Wie es in einer Pressemeldung heißt sind am Freitag, den 1. November 2019 unter den 12 Preisträgern des Hessischen Gründerpreises 2019 die Sieger in den Kategorien »Innovative Geschäftsidee«, »Gesellschftliche Wirkung«, »Zukunftsfähige Nachfolge« sowie »Gründung aus der Hochschule« ermittelt.

Nach einem tollen Tag mit Fachtagung und dem neu eingeführten »GründerLAB« wurden am Abend die Sieger im Rahmen der feierlichen Abendgala verkündet.

Tarek Al-Wazir, Dr. Frank Martin, Sven Volkert und Prof. Dr. habil. Lilia Waehlert überreichten den Siegern die Auszeichung und den neu geschaffenen Pokal.
Ein ausdrücklicher Dank geht an Dr. Andreas Kaufmann, der als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Leica Camera AG und Förderer der Region Mittelhessen sein Haus zur Verfügung gestellt hat sowie an den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Manfred Wagner.

Seit dem Jahr 2003 werden junge Unternehmen mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet, die ihren Hauptsitz in Hessen haben, nicht länger als fünf Jahre am Markt sind und deren Gründerinnen und Gründer zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr auf staatliche Mittel angewiesen sind.
Bis zum 23. Juni 2019 konnten sich wieder Unternehmensgründer/innen und Hochschüler, Absolventen oder Doktoranden für eine der vier Kategorien »Innovative Geschäftsidee«, »Gesellschaftliche Verantwortung«, »Gründung aus der Hochschule« oder – ganz neu – »Zukunftsfähige Nachfolge« bewerben. Die Sieger in diesen vier Kategorien werden am Freitag, den 1. November 2019 in Wetzlar geehrt.

Hessischer Gründerpreis 2019 – Am 1. Nov. werden in Wetzlar die Sieger ermittelt

freudeHessische Gründer lösen soziale, ökologische und demografische Probleme
TU Darmstadt hat bei Hochschul-Gründungen die Nase vorne / Viele Gründer mit klimabewussten Geschäftsmodellen / Rhein-Main & Mittelhessen im Finale gut vertreten

Junge hessische Unternehmen setzen sich für mehr ein, als nur für gute Geschäftszahlen. Das beweisen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Hessischen Gründerpreis #hgp19. Auch unter den kürzlich von einer großen Jury aus der Wirtschaft gekürten Finalisten sind auffallend viele Geschäftsideen, die mit tollen Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag dazu leisten wollen, drängende gesellschaftliche Probleme zu lösen. Unter den Gründerinnen und Gründern, die die letzte Wettbewerbsrunde erreicht haben, sind so unterschiedliche Berufe wie ein Interior Designer, eine Ausbilderin im Kosmetikhandwerk, eine Ökotrophologin oder ein Wirtschaftsingenieur vertreten. Regional betrachtet liegen das Rhein-Main-Gebiet und Südhessen vorne, aber auch aus Mittelhessen haben es viele Startups ins Finale geschafft.

In einem spannenden Halbfinale haben sich jeweils drei Kandidaten in vier Kategorien gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt. Damit sind sie schon jetzt Preisträger des Hessischen Gründerpreises 2019 und treten am 1. November 2019 in der Leica-Welt in Wetzlar zur großen Finalrunde an, um Siegerin oder Sieger in ihrer Kategorie zu werden. Besonders in den Kategorien Gesellschaftliche Wirkung und Zukunftsfähige Nachfolge lagen die Jungunternehmen sehr nah beieinander und es war so knapp wie nie. „Das spiegelt auch die große Anzahl der potentialstarken Gründer im Wettbewerb wider. Es macht Mut, dass frischer Gründergeist helfen kann, soziale, ökologische, aber auch demografische Probleme positiv mitzugestalten“, sagt Elisabeth Neumann, Projektleiterin

Regional am stärksten vertreten sind Rhein-Main und Südhessen. Besonders Darmstadt, aus dem die vier südhessischen Preisträger stammen, fällt ins Auge. So wurden alle drei „Gründungen aus der Hochschule“ an der Technischen Universität der Wissenschaftsstadt geschmiedet: Nico Höler und Martin Voigt von Tec4med Lifescience GmbH haben eine aktive mobile Kühltechnologie für den medizinischen Bereich erfunden und wollen so vielen Patienten den Alltag erleichtern. Timur Sirman und seine Partner von MagnoTherm Solutions haben magnetokalorische Kühlaggregate entwickelt, die klimafreundlich und um 40 % effizienter als herkömmliche Methoden sind. Dritte im Bunde sind Simon Staffa, Lukas Braisz und Patrick Scholl von Novapace. Deren smarte, mit Elektronik ausgestattete Einlegesohle soll den bei Parkinson Patienten üblichen sturzkritischen Gang verhindern.

Der vierte Preisträger aus Darmstadt, Lionel Born von Solorrow, konnte sich in der Kategorie Innovative Geschäftsidee für das Finale qualifizieren. Seine mobile App ermöglicht den einfachen Einstieg in die Präzisionslandwirtschaft. Auch das Team um Daniel C. Kuczaj von ROOMHERO aus Frankfurt überzeugte die Jury in dieser Kategorie. Der digitale Inneneinrichter gestaltet mit seiner Technologie Prozesse deutlich effizienter – das gesamte Unternehmen denkt, konfiguriert und koordiniert digital. Das dritte Unternehmen, das den Sprung ins Finale geschafft hat, kommt aus Mittelhessen. Serghei Glinca und seine Mitstreiter von Chrystals First aus Marburg boten der Jury ein hochkomplexes Thema. Sie denken Wissenschaft mit Hilfe von künstlicher Intelligenz neu und haben so Screeningprozesse in der Arzneimittelforschung optimiert.

Die Finalisten der Kategorie Gesellschaftliche Wirkung bieten sehr unterschiedliche Produkte an und haben doch einen gemeinsamen Nenner: Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein. Oliver Phillips und sein Team von muli-cycles GmbH aus Driedorf in Mittelhessen haben mit einem faltbaren Lastenrad das Finale erreicht. Ebenfalls aus Mittelhessen kommt die Grow-Grow Nut von Christian Zinke und Manuel Voigt aus Leun. Sie ist ein plastikfreies und biologisch abbaubares Anzuchtset für Microgreens. Dritte Finalistin ist Franziska Hannig. Sie produziert mit INASKA aus Frankfurt nachhaltige Bade- und Sportmoden aus recyceltem Polyamid, das u.a. aus Meeresplastikabfällen besteht.

In der Kategorie Zukunftsfähige Nachfolge, die in diesem Jahr erstmals ausgelobt wurde, konnten vor allem Handwerker überzeugen. Thomas Gernhard von der Hein + Gernhard GmbH hat die Werkstatt für Maschinen-, Werkzeug- und Maschinenbau innerhalb der Familie übernommen. So konnte das Leistungsportfolio stark erweitert werden. Aus Kassel in Nordhessen überzeugte Björn Henk mit der Gabelstapler Gratzer GmbH. Mit seiner Nachfolge hat er innerhalb von anderthalb Jahren einen Ein-Mann-Betrieb zu einem Betrieb mit sieben Angestellten vergrößert. Aus Wiesbaden schaffte es eine Nachfolgerin ins Finale. Die Berufsfachschule für Kosmetik Wienzek GmbH von Marit Wienzek setzte durch ihren Gründergeist neue Akzente, die sich nicht nur in einer Umsatzsteigerung zeigen.

„Wir haben in allen vier Kategorien viele abwechslungsreiche Pitches gehört. Design Offices ist froh und stolz hier am Wiesenhüttenplatz in Frankfurt der Gastgeber für ein spannendes Halbfinale zu sein.“ fasst Sabine Sauber, Unternehmenssprecherin und Head of Marketing von Design Offices den Tag in einer außergewöhnlichen Location perfekt zusammen.

Weitere Infos Hessischer Gründerpreis

Vier Unternehmen aus Westhessen im Halbfinale beim Hessischen Gründerpreis

Der Westen Hessens ist bekannt, weil dort die Landeshauptstadt liegt und direkt dahinter eines der wichtigsten deutschen Weinbaugebiete beginnt. Gleich zwei junge Unternehmen aus Geisenheim und Kiedrich haben es in der Kategorie „Zukunftsfähige Nachfolge“ ins Halbfinale des Hessischen Gründerpreises geschafft. In der Weinschänke Schloss Groenesteyn in Kiedrich lässt sich leckerer Wein genießen – und das Labor WLV Weinanalytik aus Geisenheim hat diesen vielleicht vorher analysiert. Die Kosmetikschule Wienzek aus Wiesbaden hat sich als drittes Unternehmen aus dem Westen von Hessen in dieser Kategorie erfolgreich bis in die vorletzte Wettbewerbsphase behaupten können. In dem kleinen Ort Driedorf im Westerwald, direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz, sitzt der Hersteller von nachhaltig produzierten Lastenrädern muli-cycles, der in der Kategorie Gesellschaftliche Wirkung weitergekommen ist und die Runde der westhessischen Start-ups komplettiert.

Kategorie „Zukunftsfähige Nachfolge“

Weinschänke Schloss
Groenesteyn
Restauarant Esskultur + Wein
Kiedrich
info@weinschaenke-schlossgroenesteyn.de
www.weinschaenkeschlossgroenesteyn.de

WLV Weinanalytik GmbH
/Weinlabor Vogel
Chemische Analysen, Beratung
Geisenheim
Maikwerner@web.de;
info@weinlabor-vogel.de
www.weinlabor-vogel.de

Wienzek GmbH
Private BFS Kosmetik mit
staatlicher Anerkennung
Wiesbaden
m.wienzek@kosmetikschule
wiesbaden.de
www.kosmetikschulewiesba
den.de

Kategorie: Gesellschaftliche Wirkung
muli-cycles GmbH Lastenradproduktion
DriedorfMademühlen
0176 84089159
02775 23902 14 o.philipps@muli-cycles.de
www.muli-cycles.de

Hessischer Gründerpreis

Der Hessische Gründerpreis wird in vier Kategorien verliehen. 2002 von der KIZ gGmbH in Offenbach gegründet, wird er vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie mit europäischen Mitteln aus dem Fonds für regionale Entwicklung EFRE gefördert. 2019 findet der Hessische Gründerpreis in Wetzlar statt. Schirmherr ist der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

 

Ausschreibung des Hessischen Website Award 2019 in Höhe von 10 000 Euro – Jetzt bewerben!

Wer hat die schönste Website Hessens? Dies herauszufinden hat sich der Hessischen Website Award auf die Fahnen geschrieben: Am 1. August 2019 war Startschuss für den diesjährigen Hessischen Website Award. Mit dem Award belohnt das IHK-Beratungszentrum BIEG Hessen zusammen mit der Einrichtung Digitales Hessen des Hessischen Wirtschaftsministeriums kleine und mittlere Unternehmen aus der Region für exzellente Webseiten mit gelungenem Content und passenden Designs. Unternehmen können sich bis 31. Oktober 2019 anmelden, den drei Gewinnern winken 10.000 Euro (1. Platz 6.000 Euro, Pokal und Websitesiegel; 2. Platz 3.000 Euro und Websitesiegel; 3. Platz 1.000 Euro und Websitesiegel). Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen aller Branchen und aus dem Handwerk mit bis zu 250 Mitarbeitern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Hessische Website Award wird zum 12. Mal verliehen und prämiert Websites speziell kleiner und mittlerer Unternehmen mit Standort in Hessen. Der Preis erkennt die besondere Leistung von Unternehmen an, die sich trotz ihrer begrenzten zeitlichen und finanziellen Ressourcen online im Wettbewerb behaupten. Denn eine gute Website ist Vertriebsmitarbeiter, Ladengeschäft und die beste Werbung für ein Unternehmen.

Die Preisverleihung und Bekanntgabe der Sieger wird am 26. November 2019 in der IHK Frankfurt am Main stattfinden.

Für den Hessischen Website Award können sich Unternehmen bewerben unter: www.website-award-hessen.de

Hessische Wirtschaft IHK

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Der Freiberufler Atlas informiert über verschiedene Formen neben- und hauptberuflicher Freiberuflichkeit. Er erläutert die wichtigsten Aspekte des Gewerbe-, Steuer-, Sozial-, Arbeits- und neuen Datenschutzrechts und gibt umfangreiche Hinweise zu Planung und Finanzierung der freiberuflichen Selbstständigkeit. Der Freiberufler Atlas ist ein nützliches Nachschlagwerk für jeden, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte. (LM)

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Quelle: Hessische Wirtschaft, August/September 2019, Seite 47

 

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