Corona zum Trotz – Jetzt bewerben für den Frankfurter Gründerpreis 2021!

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Obgleich in zahlreichen Branchen coronabedingt derzeit kein günstiges Gründungsklima herrscht und viele Selbständige in etlichen Bereichen wie Nonfood-Einzelhandel, Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsbranchen sowie in freien Berufen ums bloße wirtschaftliche Überleben kämpfen müssen, gibt es Branchen wie IT und digitale Dienstleistungen, in denen es häufig richtig gut läuft. Deswegen ruft die Wirtschaftsförderung Frankfurt allem Corona zum Trotz zur Bewerbung für den Frankfurter Gründerpreis 2021 auf. Startups, Gründerinnen und Gründer, die im Jahr 2020 im Frankfurter Stadtgebiet gegründet oder 2020 mit ihrem Kundengeschäft begonnen haben, sind eingeladen, sich bis zum 15. April zu bewerben.

Mit dem Frankfurter Gründerpreis möchte die Wirtschaftsförderung Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen bei der Umsetzung ihrer Gründungsideen unterstützen. Wirtschaftsdezernent Markus Frank betont: „Vor allem in der aktuellen Situation ist es wichtig, Unternehmen und ihre Ideen weiter zu fördern, um das Gründer-Ökosystem in Frankfurt am Main für die Zukunft nachhaltig zu gestalten.“ Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt und Vorsitzender der Jury, ergänzt: „Wir freuen uns auf die Gründerinnen und Gründer und sind gespannt, welche Ideen sie mitbringen“.

Der Frankfurter Gründerpreis wird seit nunmehr 20 Jahren verliehen. Damit zeigt sich das langfristige Engagement der Stadt Frankfurt am Main in die Förderung der hiesigen Gründer- und Startup Szene. „Für die Qualität des Frankfurter Gründerpreises und seine Juryarbeit steht die hohe Erfolgsquote“, berichtet Oliver Schwebel. Von insgesamt 75 Preisträgern seit dem Bestehen des Wettbewerbs (2001 bis 2020) sind noch über 80 Prozent am Markt. Einige Unternehmen haben umfirmiert oder wurden verkauft, zum Teil für zweistellige Millionensummen.

Der Wettbewerb zeichnet sich besonders durch seine Branchenoffenheit aus, denn jede Gründungsidee ist willkommen. „Ob Handwerk, IT-Startup, Kreativwirtschaft, FinTech- oder Einzelhandel: Die Bandbreite der Preisträger aus den vergangenen Jahren zeigt, dass jede Neugründung eine Chance bekommt“, unterstreicht Doris Brelowski, Leiterin des Kompetenzzentrums Existenzgründung der Wirtschaftsförderung Frankfurt, die Vielfalt des Wettbewerbs. Entscheidend für die Jury ist, dass eine gute Geschäftsidee auf einem soliden Businessplan und realistischer Selbsteinschätzung fußt. Herausragende Gründerinnen und Gründer zeichnen sich zudem durch besonderen Mut, Einsatzwillen, Durchhaltevermögen und Kreativität aus.

Zu gewinnen sind insgesamt 30.000 Euro Preisgelder. „Ebenso wertvoll und noch viel nachhaltiger als das Preisgeld ist der große Imageschub, den der Frankfurter Gründerpreis den Finalisten verleiht“, ergänzt Doris Brelowski. Die feierliche Preisverleihung im Frankfurter Römer ist für Ende August geplant.

Bewerben ist ganz einfach. Auf http://www.frankfurt-business.net oder unter http://frankfurt-business.net/existenzgruender/frankfurter-gruenderpreis/ sind die Bewerbungsunterlagen zum Download zu finden und können bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt per E-Mail, per Post oder persönlich eingereicht werden. „Alle Fragen rund um das Bewerbungsverfahren beantworten wir gerne im persönlichen Gespräch – ob am Telefon oder auf unserer Informationsveranstaltung“, versichert Doris Brelowski. Eine Online-Informationsveranstaltung für interessierte Bewerber findet am Dienstag, 23. März, um 17 Uhr statt. Für alle Fragen vorab steht die Wirtschaftsförderung gerne zur Verfügung.

Der Frankfurter Gründerpreis ist eine Initiative der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung sowie der Frankfurt University of Applied Sciences. Seit 2001 wird der Preis jährlich an herausragende Gründer aus dem Frankfurter Stadtgebiet verliehen. In der Jury wirken neben Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung auch Gründungs- und Fachexperten sowie ehemalige Preisträger mit. Organisiert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung.

Medienpartner des Frankfurter Gründerpreises 2021 sind F.A.Z. Business Media, Journal Frankfurt, Radio Frankfurt 95.1 und rheinmaintv.

Kontakt: Doris Brelowski, Leiterin Kompetenzzentrum Existenzgründungen, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36211, E-Mail doris.brelowski@frankfurt-business.net

Kulturinitiative 21: Monatlich 1180 Euro Coronahilfe jetzt!

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Darmstadt, 27. Januar 2021. Das PEN-Zentrum Deutschland unterstützt die Forderung der Kulturinitiative 21 an die deutsche Politik, Soforthilfen für Solo-Selbständige, Freiberufler und Künstlerinnen um pauschal 1.180,00 € pro Monat als Lebenshaltungskosten für den Zeitraum der Pandemie und ihrer Folgen im Soforthilfeprogramm „Neustart Kultur“ nachzubessern.

„Die Initiatoren stellen drei konkrete Forderungen:

1) Ein vorbehaltloses Fixum von monatlich 1.180 Euro für die Solo-Selbständigen, Freiberufler:innen und Künstler:innen zuzüglich Familien- bzw. Kinderzuschläge plus Betriebskostenausgleich ab 1.1.2021 bis mindestens 31.12.2021 bei optionaler Ausweitung entsprechend des Verlaufes der Pandemie und ihrer nötigen Einschränkungsmaßnahmen;

2) eine zunächst vorübergehende Neuregelung für multidimensional Solo-Selbständige, deren Umsätze nicht zu mindestens aus 51% selbständiger Tätigkeit generiert werden;

3) eine umgehende, ggf. befristete gesetzliche Neuregelung bei der Künstlersozialversicherung (KSK) hinsichtlich existierender Geringfügigkeitsgrenzen und monatlicher Hinzuverdienstmöglichkeiten aus nicht-künstlerischer Tätigkeit.“ (Kulturinitiative21, verdi)

Weitere Infos: Kulturinitiative 21: Monatlich 1.180 Euro

Corona-November- und Dezemberhilfe – Überbrückungshilfe II

Novemberhilfe: Komplette Auszahlung kann starten +++ Antragsfristen verlängert: Überbrückungshilfe II 31. März 2021, November- und Dezemberhilfe 30. April 2021 

 

Corona-November- und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.

Um die November-und Dezemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen.

Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können bereits gestellt werden.

Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 31. März 2021.

Die Finalisten des 20. Frankfurter Gründerpreises stehen fest Preisverleihung erstmals im Livestream aus dem Kaisersaal

Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski
Archiv-Bild: Die Preisträger des Frankfurter Gründerpreises 2018 mit Stadtrat Markus Frank (rechts), Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr Foto: Doris Brelowski

(ffm) Die diesjährigen Finalisten des Frankfurter Gründerpreis stehen fest! Nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren konnten sich am Ende die jungen Unternehmen „Die Auffüllerei“, „Die Backhelden“, „Lithium Designers“, „raumvonwert“ und „Zemuye“ vor der Jury durchsetzen. Nun heißt es für die fünf Finalisten abwarten und der Preisverleihung am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr, im Kaisersaal des Römers entgegenfiebern.

„Der Frankfurter Gründerpreis hat einen besonders hohen Stellenwert in unserer Startup- und Gründerlandschaft. Wer mit dem Frankfurter Gründerpreis ausgezeichnet wurde, ist mit einem Qualitätssiegel geadelt. So freuen wir uns auch bei der 20. Ausrichtung dieses spannenden Wettbewerbs über ein qualitativ starkes und breitgefächertes Bewerberfeld“, sagt Wirtschaftsezernent Markus Frank, der als damaliger Stadtverordneter eine treibende Kraft war den Preis, der 2001 zum ersten Mal verliehen wurde, ins Leben zu rufen.

Die Planung für die große Jubiläumsfeier zur 20. Preisverleihung musste zu Beginn des Jahres erst einmal ruhen. Abwarten mussten auch die Bewerber – auf Grund der Pandemie war plötzlich ungewiss, unter welchen Umständen die Jurysitzungen, Unternehmensbesuche und die Preisverleihung stattfinden können. „Wir sind sehr glücklich und stolz auf uns, trotzdem eine gute Lösung gefunden zu haben!“, freut sich Oliver Schwebel, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Statt wie regulär im Frühjahr wird der Frankfurter Gründerpreis 2020 im Herbst verliehen. „Nicht nur das Datum ist eine Premiere! Corona hat auch uns zum Umdenken gezwungen und wir haben die Chance ergriffen, flexible und digitale Wege zu gehen“, ergänzt Schwebel. Um die Hygiene- und Abstandregelungen einzuhalten, wird die Preisverleihung live aus dem Kaisersaal des Römers gesendet. Vor Ort wird ein kleineres Publikum sein – natürlich allen voran die Finalisten und ihre Begleitung oder Teams.

Die fünf Finalisten können bereits jetzt stolz sein, sich aus insgesamt 26 starken Einreichungen hervorgetan zu haben. Vor der Nominierung für das Finale wurden elf Unternehmen in der engeren Auswahl von der Jury vor Ort besucht und auf Herz und Nieren geprüft. „Die Qualität der Einreichungen ist wie in den letzten Jahren durchgehend sehr hoch. Es war eine Freude, so innovative, mutige und wettbewerbsstarke Frankfurter Unternehmen kennenzulernen!“, bestätigt Schwebel.

Besonders freuen sich Dezernent Frank und die Wirtschaftsförderung dieses Jahr über die vielen Bewerbungen aus den Branchen Handel und Kreativwirtschaft. „Grade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten ist der Mut junger Unternehmensgründer nicht hoch genug zu bewerten“, betont der Stadtrat. Und das ist auch seit jeher das Ziel des Preises der Stadt: jungen Gründern Mut zum Unternehmertum zu machen.

Die Preisverleihung lässt sich live verfolgen unter http://bit.ly/frankfurtergruenderpreis2020 im Internet. Die Aufzeichnung der Veranstaltung wird auf dem Youtube-Kanal der Wirtschaftsförderung Frankfurt verfügbar sein.

Die Finalisten in alphabetischer Reihenfolge:

Die Auffüllerei
Branche: Unverpacktladen, Einzelhandel.
Gründerinnen: Marlen Richter, Christina Schwab
www.dieauffuellerei.de

Die Backhelden
Branche: Backbox für kreative Geburtstagskuchen, Lebensmittel (E-Commerce)
Gründerin: Luwam Tecle-Debesay, Joel Tecle
www.diebackhelden.de

Lithium Designers
Branche: Architektur, Bau-Industrie, Fassadenknoten
Gründer: Alamir Mohsen
www.li3architects.com

Raumvonwert
Branche: Möbel- und Produktdesign
Gründer: Bastian Amberg, Katja Becker, Lukas Wagner
https://www.raumvonwert.de/

Zemuye
Branche: Modedesign
Gründerin: Rahel Zemuye
www.right-www.zemuye.com

Virtueller „Akzelerator- & Inkubator-Pitch“ am 18. August – Die Business Angels RheinMain e.V. und der Start-up Hub Hessen der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) laden ein

Netzwerke, Erfahrung und Kapital sind mitunter die knappsten Ressourcen junger Start-up-Gründerinnen und -Gründer. Hierzu liefern Akzeleratoren und Inkubatoren oft wertvolle Beiträge, indem sie durch intensive Mentoring-Programme und persönlicher Betreuung, oftmals auch verbunden mit Kapitalzulagen und Arbeitsflächen, die Entwicklung der Start-ups beschleunigen und diese wettbewerbsfähig machen. In Akzeleratoren durchlaufen Start-ups dabei in der Regel auf ein wenige Monate andauerndes Intensivprogramm, während Inkubatoren langfristigere Unterstützung anbieten.

„Es gibt in Hessen rund 40 Akzeleratoren und Inkubatoren, die sich auf Einladung der Business Angels und der HTAI zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. Akzeleratoren und Inkubatoren schaffen echten Mehrwert für die Start-ups, die sie unterstützen“, erläutert Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI. Der Start-up Hub Hessen bei der HTAI sowie der Business Angels RheinMain e.V. wollen innovative Start-up-Gründungen in Hessen fördern und das Wachstum beschleunigen. Waldschmidt: „Vermutlich war das nie wichtiger als jetzt in der Corona-Pandemie. Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, mit Ideen und Spitzenprodukten die Fundamente des regelbasierten und freien Handels kraftvoll abzusichern und die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben.“ Deswegen laden Business Angels und HTAI zu Pitches ein: Am 18. August 2020 stellen sich ab 14:45 Uhr bei der zweiten Ausgabe der Veranstaltung vier Akzeleratoren bzw. Inkubatoren mit je einem ihrer auf Kapitalsuche befindlichen Start-ups vor:

  • PwC NextLevel Scale stellt die besser zuhause GmbH (Hamburg) vor, einen Vermittlungs- und Beratungsservice für den alters- und pflegegerechten Umbau.
  • Mainstage Incubator ist mit der Untapped Technologies UG (Indien/Frankfurt) dabei, die intelligente Geräte zur Übersetzung von Fahrzeug- und Herstellerdaten entwickeln.
  • Das MAFEX-Start-up-Lab bringt die edon – electronic donations UG (Marburg) mit und will mit einem Spendensystem für Onlineshops eine provisionsbasierte Fundraising-Plattform etablieren.
  • Der Hessen Ideen – Ideen Akzelerator pitcht mit der RYNX UG (Rüsselsheim), die mechanische Displays zur energieeffizienten und großflächigen Darstellung von Textinformationen entwickeln.

Zusätzlich stehen sechs weitere Akzeleratoren an virtuellen Stehtischen für Fragen, Antworten und Angebote bereit. Die Startplätze werden zeitnah vergeben.

Der 2. Akzeleratoren & Inkubatoren-Pitch Hessen findet virtuell statt und richtet sich an Start-ups, Investoren, Akzeleratoren/Inkubatoren, Vertreter interessierter Unternehmen und Wirtschaftsförderer. Um eine Anmeldung bis zum 17.08.2020 wird gebeten. Die Teilnahme für Start-ups, Pressevertreter, Inkubatoren, Akzeleratoren und Wirtschaftsförderer ist kostenfrei. Investoren zahlen eine Teilnahmegebühr von 20,00 € zzgl. MwSt., sonstige Gäste 30,00 € zzgl. MwSt.

Anmeldung: Hier

Start-ups über die schwere Zeit hinweghelfen „Virtual Townhall“ am 22. Juli mit Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann

Auch auf die hessische Start-up-Szene hat sich Covid-19 ausgewirkt. Der wirtschaftliche und existentielle Druck ist stark, und viele Gründerinnen und Gründer suchen nach Wegen aus der Krise. Die Hessische Landesregierung unterstützt sie.

Um aktuelle Probleme und mögliche Lösungen live diskutieren zu können, bietet der Start-up Hub Hessen der Hessen Trade & Invest (HTAI) in Kooperation mit dem TechQuartier Frankfurt die Live-Online-Veranstaltung „Virtual Townhall“ an. Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehrt und Wohnen, beantwortet die Fragen der Teilnehmenden.

„Das Land will Start-ups über die schwere Zeit hinweghelfen. Dazu brauchen wir den direkten Austausch“, sagt Staatssekretär Dr. Nimmermann. „Wir wollen die Vitalität neu gegründeter Wirtschaftsunternehmen bewahren, daher sind schnelle und unbürokratische Hilfen essenziell.“

„Mit unterschiedlichen Maßnahmen will das Land Betriebe, die unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sind, unterstützen“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH) und betont: „Die beste Wirtschaftspolitik ist aktuell, Arbeitsplätze zu sichern. Darauf sind alle Hilfspakete ausgelegt.“

Einen aktuellen Überblick über die Corona-Soforthilfen des Bundes und des Landes Hessen für Start-ups wird Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank und Experte für Fördermittel und Finanzhilfe, geben.

Oliver Schwebel (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH), Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH) und Dr. Sebastian Schäfer (Geschäftsführer des TechQuartier Frankfurt) geben detaillierte Auskünfte zu Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sowie zu Innovation und zum Start-up-Ökosystem Hessen.

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung am Mittwoch, den 22. Juli 2020, um 17:00 Uhr, ist kostenfrei. Der Anmeldelink: https://events.technologieland-hessen.de/Virtual_Townhall

Der Link zum Livestream aus dem TechQuartier Frankfurt wird rechtzeitig per Mail verschickt.

Tipp: Bereits vorab via Anmeldeformular Fragen mailen. Ergänzend kann während der Veranstaltung auch live gechattet werden.

Corona-Überbrückungshilfe für „Unternehmen in der Krise“ – Erst ab 40 Prozent Umsatzeinbruch – Anträge nur per Steuerberater

Laut einer gemeinsamen Presseerklärung der Länder und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, nun ab heute weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist bereits gestartet.

Anträge können aber nur  Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer für die Unternehmen  einreichen. Sie müssen sich auf der Seite registrieren. Nach erfolgter Registrierung können in den nächsten Tagen die Anträge online gestellt werden. Die Auszahlungen an die Unternehmen können bereits im Juli erfolgen. Die Überbrückungshilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, damit Deutschland schnell und mit voller Kraft aus der Krise kommt.

Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer und erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Das Bundeskabinett hatte am 12. Juni 2020 die Eckpunkte der Überbrückungshilfe für die am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen beschlossen. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt stellt der Bund dafür rund 25 Mrd. Euro bereit. Das digitale Antragsverfahren wurde im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt.

Information zur Überbrückungshilfe kompakt:

Die Überbrückungshilfe wird als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten ausgezahlt. Die Höhe des Beitrags bemisst sich an der tatsächlichen Umsatzentwicklung in den drei Monaten Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang über 70 Prozent
  • 50 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 und  70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40 und 50 Prozent

Der Umsatzrückgang ergibt sich im Vergleich des Fördermonats zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die durch dieses Verfahren entstehenden Kosten können bei den Fixkosten angesetzt werden. Die Überbrückungshilfe kann für die drei Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Folgende Unterlagen sind für den Antrag auf Überbrückungshilfe notwendig:

  • Name und Firma
  • Steuernummer oder steuerliche Identifikationsnummer
  • IBAN
  • Zuständiges Finanzamt
  • Geschäftsadresse
  • Branche
  • Höhe des Umsatzrückgangs
  • Voraussichtliche Höhe der betrieblichen Fixkosten
  • Voraussichtliche Umsatzentwicklung

Zur Antragsplattform Überbrückungshilfe

KfW-Gründerpreis – Erfolgreiche Start-ups gesucht – Bewerbung ab 1. Juli 2020 möglich

Ingenieur, ein Beruf mit besten AussichtenCorona zum Trotz hat die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 30.000 Euro dotierten, KfW Award Gründen begonnen. Bewerben können sich junge Unternehmen sowie Start-ups aller Branchen ab Gründungsjahr 2015 mit Sitz in Deutschland. Die Teilnahme ist ebenfalls für Existenzgründende möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützt den Wettbewerb.

Der Wettbewerb 2020 soll insbesondere als „Mutmacher“ fungieren und die enormen Leistungen junger Unternehmen in Zeiten von Corona besonders anerkennen: Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2015 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für diese Landessieger beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie konkurrieren um den Bundessieg, der mit zusätzlich 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben.

Ausgewählt werden die Sieger von einer Jury, die mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW Bankengruppe, Politik und Wirtschaft – z. B. Landesförderinstituten wie die ISB und Industrie- und Handelskammern – besetzt ist. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise bewertet die Jury nicht nur Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft zudem, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung ein. Darüber hinaus ist für die Auszeichnung maßgeblich, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden.

Die Preisträger werden ab dem 25. November 2020 bekannt gegeben. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte unterstützt sie eine PR-Agentur. Der TV-Sender n-tv berichtet zudem in einer Sondersendung über den Bundessieger und ausgewählte Preisträger.

Weitere Infos und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auf www.kfw-awards.de.

Die coronabedingte temporäre Absenkung der UST vom 1. Juli bis 31.12.2020

Nunmehr hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF)  am 30.06.2020 das endgültige Schreiben zur temporären Absenkung der Umsatzsteuer (USt) veröffentlicht. Damit gelten coronabedingt  vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 verminderte Umsatzsteuersätze von 16 % (bisher 19 %) sowie von 5 % (bisher 7%). Ab 1. Januar 2021 sollen wieder die bisherigen Umsatzsteuersätze gelten.

Das zwischen den Finanzbehörden der Länder abgestimmte BMF-Schreiben können Sie direkt unter folgendem Link erreichen.

Hessischer Gründerpreis und Soforthelfer.org geben Start-Ups in der Corona-Krise kostenlose Hilfestellung / Bewerbungsfrist verlängert

Logo-hess-gruenderpreisTrotz Corona-Krise soll in diesem Jahr doch an dem Hessischen Gründerpreis festgehalten werden. Hierzu geben Preisträger und Jurymitglieder Tipps zur Bewerbung und für öffentliche Aufmerksamkeit, wie es in einer Pressemeldung heißt: „Viele Unternehmen sind durch die Corona-Krise schwer getroffen. Selbst jahrelang erfolgreiche Groß-Konzerne bekommen Hilfe vom Staat, also von uns allen, der Gesellschaft. Erst recht in Schwierigkeiten kommen die kleinen und jungen Unternehmen, die nicht über Jahre Rücklagen ausbauen konnten. Co-Gründerin und Geschäftsführerin Franziska Hannig von Inaska, dem Frankfurter Start-up, das nachhaltige und faire Sport- und Bademode produziert, berichtet: „Seit Mitte März herrscht auf den für uns wichtigen Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz eine große Verunsicherung. Es gibt enorme Reisebeschränkungen, Schwimmbäder und Sportstudios sind von Schließungen betroffen, Badeseen und Parks teilweise nur eingeschränkt nutzbar. Das spüren wir unmittelbar in unseren Umsätzen, die seit Mitte März stark eingebrochen sind. Das heißt, wir müssen Einsparungen vornehmen. Wir haben teilweise Kurzarbeit beantragt, die Soforthilfe erhalten und mussten eine Überbrückungsfinanzierung auf uns nehmen, welche wir innerhalb von sieben Jahren abzahlen werden. Wir werden die Nachwehen von Corona also eine Zeitlang spüren.“

Hannig, die mit ihren Kolleginnen beim Hessischen Gründerpreis 2019 den Sieg in der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ erreichte, berichtet am Donnerstag, 4. Juni 2020, in einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung des Hessischen Gründerpreises und der neuen Initiative Soforthelfer.org vom Leben und Überleben eines jungen Unternehmens in der Krise. Der Hessische Gründerpreis verlängert wegen der Corona-Krise seine eigentlich am 29. Mai endende Bewerbungsfrist bis zum 17. August 2020. „Wir haben bereits 61 Bewerbungen vorliegen,“ sagt Elisabeth Neumann, die Projektleiterin für den Hessischen Gründerpreis bei KIZ SINNOVA Gesellschaft für soziale Innovationen gGmbH, „aber wir haben auch sehr viele Rückmeldungen von interessierten Unternehmen und aus unserem Netzwerk, die uns zeigen, dass viele Existenzgründerinnen und -gründer derzeit damit beschäftigt sind, ihr Unternehmen am Laufen zu halten. Da finden sie nicht die Zeit und die Ruhe für eine gute Bewerbung – selbst wenn das reine Ausfüllen unserer Bewerbungsunterlagen schnell geht, muss man sich doch gründlich Gedanken machen, Unterlagen zusammenstellen und natürlich eine Perspektive für sein Unternehmen haben, die eine Teilnahme sinnvoll erscheinen lässt. Um in dieser Situation den Druck herauszunehmen haben wir uns in diesem Jahr für eine sehr lange Fristverlängerung entschieden und hoffen, dass im August viele junge Unternehmen schon wieder klarer sehen, wie es mit ihrem Geschäft weiter geht.“

„Solo-und Kleinunternehmen sind am stärksten durch die Corona-Krise betroffen, hier stehen Existenzen auf dem Spiel. Durch unser bundesweites, gemeinnütziges Soforthelfer Programm bieten wir mit unseren Experten kostenlose Hilfe an, persönlich und digital“, sagt Dirk Luenzer, Managing Director von Soforthelfer.org. Das Netzwerk mit mehr als 120 Beratern und 55 Kooperationspartnern bundesweit unterstützt Mikro-, Klein- und mittelständige Unternehmen dabei, auf die COVID-19-Krise zu reagieren.

Neben Elisabeth Neumann vom Hessischen Gründerpreis und Franziska Hannig von Inaska nimmt auch Andrea Bienia von der Nähschule Lorsch an der circa einstündigen Veranstaltung am 4. Juni teil, die online via Zoom stattfindet. Maxine Schiffmann von Soforthelfer.org spricht mit Elisabeth Neumann und Andrea Bienia darüber, wie wichtig es gerade für junge Unternehmen ist, sichtbar zu sein, wie Start-ups besser wahrgenommen werden können und wie viel Unterstützung dabei der Hessische Gründerpreis bietet. Bienia war 2015 Preisträgerin beim Hessischen Gründerpreis und konnte damals eine sehr hohe Medienaufmerksamkeit erzielen, von der sie noch heute profitiert. Sie musste ebenfalls auf Corona reagieren und konnte beispielsweise keine Präsenzveranstaltungen mehr durchführen. Stattdessen stieg sie in die Maskenproduktion ein. Auch Franziska Hannig wird von ihren Erfahrungen mit dem Preis erzählen, aber vor allem berichten, dass und wie sie als Mutter von zwei kleinen Kindern dennoch erfolgreich ein Unternehmen mitgründen konnte. Natürlich wird Elisabeth Neumann auch den Wettbewerbsverlauf schildern und die Voraussetzungen für eine Teilnahme darstellen. Und Online-Medienpartner Station gibt Tipps und Tricks für eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Im Chat zur Veranstaltung können Fragen gestellt werden, die – soweit möglich – von den anwesenden Expertinnen gleich beantwortet werden.

Online-Anmeldung unter https://www.soforthelfer.org/digitale-show-sichtbarkeit. Nach Eingabe von Namen und Mailadresse erhalten Sie eine Mail mit dem Einladungslink. Um teilnehmen zu können, müssen Sie lediglich auf den Link klicken.“

Schnell und erfolgreich selbständig werden